Ermittlungen gegen „Kalaschnikow“- Abgeordneten“

Donnerstag, 16. März 2017

Bukarest (ADZ) - Staatsanwaltschaft und Polizei Argeş ermitteln, nachdem der PSD-Abgeordnete Cătălin Rădulescu zu Wochenbeginn in einem Zeitungsinterview den Einsatz von Wasserwerfern gegen die regierungskritischen Demonstranten gefordert und letzteren sogar mit Schüssen gedroht hatte. Er könne „nicht nachvollziehen, weshalb diese Dummköpfe immer noch herumstehen und protestieren“, als Waffensammler besitze er u. a. eine Kalaschnikow aus „der Revolutionszeit“ und sei „bereit, sie gegen alle einzusetzen, die den Staat, für den ich gekämpft habe, umkrempeln wollen“, so der Politiker. Die Polizei will nun dessen Waffensammlung prüfen, während bei der Staatsanwaltschaft etliche Anzeigen gegen Rădulescu eingingen.

Kommentare zu diesem Artikel

Peter, 16.03 2017, 21:56
Nachschlag. Selbst für Inhaber eines Waffenscheins sind automatische Waffen, auch in Rumänien, verboten. Nur staatliche Institutionen und die dazu gehörigen Personen dürfen solche Waffen besitzen bzw. führen. Jetzt kann die Justiz zeigen, ob sie auf dem PSD-Auge blind ist.
Peter, 16.03 2017, 21:42
Da hat Herr Radulescu ein Eigentor geschossen. In Rumänien sind sowohl automatische Waffen als auch militärische Kaliber verboten. Erlaubt sind, bei den Langwaffen, Karabiner und Halbautomaten mit einer Magazinkapazität von 2 Schuss (Halbautomat), alles nur mit jagdlichen Kaliber, also nur Jäger und Sportschützen dürfen solche Waffen führen. Jeder weiß das eine Kalaschnikow keines der Kriterien erfüllt. Ein Verstoß gegen das Waffenrecht wird mit einer Freiheitsstrafe geahndet, ohne Bewährung. Ich bin gespannt, wie es mit diesem Amokläufer weiter geht.
Manfred, 16.03 2017, 13:52
Unglaublich,welches Geschmeiß sich da breit macht.

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