Ermittlungen wegen versuchten Mordes an Pană

Samstag, 11. Mai 2019

Bukarest (ADZ) - Nachdem die ehemalige Umweltministerin Doina Pană (PSD) angegeben hat, mit Quecksilber vergiftet worden zu sein, leitete die Direktion für Ermittlung der organisierten Kriminalität und des Terrorismus (DIICOT) eine Untersuchung wegen versuchten Mordes ein, wie die Sprecherin der Agentur, Mihaela Porime, mitteilte. Bis dato wurden mehrere Verhöre durchgeführt, unter anderem wurde auch die Anzeigenerstatterin selbst zur Sachlage befragt. Pană war zunächst zur Polizei gegangen, um Anzeige zu erstatten, wurde von dieser jedoch an die DIICOT weitergeleitet. Die Anfang 2018 zurückgetretene Ministerin hat medizinische Gutachten vorgelegt, aus denen hervorgeht, dass ihr Organismus gegenüber normalen Werten doppelt so viel Quecksilber aufwies.


Erst am Dienstagabend hatte die Oberbürgermeisterin von Bukarest, Gabriela Firea, die Öffentlichkeit darüber in Kenntnis gesetzt, dass man einen vier Zentimeter langen Draht in ihrem Dickdarm gefunden hat. Ob dies auf einen kriminellen Akt zurückgeführt werden kann, ist derzeit noch offen.

 

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