Erneuter Besuch rumänischer Jugendlicher im Landkreis München

Samstag, 20. Juni 2015

Die rumänische Tanzgruppe bei der Freiwilligen Feuerwehr Ottobrunn (links: Claudius Dietz und Markus Otto, in der Mitte Sabine Kudera).
Foto: Henrik Behrends

Bereits 2012 besuchte eine 35 köpfige junge rumänische Tanzgruppe aus Zeiden/Codlea, Landkreis Kronstadt/Braşov,  auf Einladung des Ottobrunner Kontaktkreises Siebenbürgen/ Transilvania e.V. für eine Woche Ottobrunn und erhielt für ihre rasanten Auftritte mit rumänischen Folklore-Tänzen und –Musik  großen Beifall auch beim Ottobrunner Kultursommerfest.

Anfang Juni besuchten erneut 14 junge Rumänen, diesmal alle Mitglieder der siebenbürgisch-sächsischen Tanzgruppe  aus Zeiden/Codlea, wiederum auf Einladung des Kontaktkreises, den Landkreis München.

Abermals erwies sich die Zusammenarbeit mit dem Blaskapellen-Verein Höhenkirchen-Siegertsbrunn als außerordentlich fruchtbar. Dieser mitgliederstarke Verein hatte im vergangenen Jahr auf Vermittlung des Kontaktkreises für eine Woche den Landkreis Kronstadt besucht, dort viele musikalische Auftritte und eindrucksvolle Ausflüge und Besichtigungen gehabt und war total begeistert von Siebenbürgen zurückgekommen. So zögerte dessen 1. Vorsitzender Florian Sepp keine Sekunde, als es galt, Gastfamilien für einen Gegenbesuch der jungen rumänischen Tänzerinnen und Tänzer zu finden.

Das war umso leichter, als diese deutsch sprechen, weil sie (die von Rumänen sehr begehrten) deutschen Schulen besuchen, in denen auch die Volkstanz-Kultur der Siebenbürger Sachsen weitergepflegt wird. Diese waren ja spätestens nach dem Zusammenbruch des Kommunismus in Rumänien 1989/90 fast vollständig nach Deutschland ausgewandert.

Florian Sepp ließ es sich auch nicht nehmen, die Tanzgruppe an allen drei Tagen ihres Besuchs auf Ausflügen zu führen: Verschiedene Sehenswürdigkeiten Münchens und des bayerischen Oberlandes sowie  Schloß Neuschwanstein wurden mit großem Interesse besichtigt (das bei Jugendlichen beliebte Shoppen musste zurückstehen) und in Ottobrunn waren das Phönix-Bad (besonders frequentiert der 5 m Sprungturm) und die Führung bei der Freiwilligen Feuerwehr (Ausblick auf Ottobrunn und die Alpen von der Drehleiter aus 30 m Höhe) eine große Attraktion. Die Tanzgruppe (siehe Foto) bedankte sich mit einer sehr gekonnten Vorführung siebenbürgisch-sächsischer Volkstänze, die bei  Feuerwehr-Jugend, Notärzte-Team und anderen Gästen, großen Anklang fand.

Krönender Abschluss war der vom Ehepaar Ingrid und Erich Sepp mit Unterstützung zahlreicher Vereinsmitglieder in Höhenkirchen organisierte  Abschiedsabend. Der Blaskapellen-Verein und die rührend engagierten Gasteltern brachten Speisen und Getränke und man feierte gemeinsam mit bayerischen und siebenbürgisch-sächsischen Volkstänzen im Freien bis Mitternacht.

Anschließend war die Tanzgruppe noch für einige Tage zu Gast beim Treffen der Zeidner Nachbarschaft in Dinkelsbühl.

Möglich wurde der Besuch der jungen Rumänen auch durch die großzügige finanzielle Förderung durch die Bayerische Staatskanzlei (Europa-Ministerium) sowie durch namhafte Spenden der Firma Dräxlmaier, Niederlassung Zeiden sowie der Zeidner Nachbarschaft.

Sabine Kudera
1.Vorsitzende Kontaktkreis Siebenbürgen/Transilvania e.V.

Kommentare zu diesem Artikel

Ottmar, 30.06 2015, 12:29
Dan lesen und das gelesene Wort verstehen ist wohl nicht deine Stärke. Lieber Dan erst lesen lernen, ich empfehle dir das Goetheinstitut den Kurs A1 für Anfänger. Ich habe den Trachtenumzug des Oktoberfestes gemeint und nicht die Sauforgien dekadenter kommunistischer Oktoberfestbesucher den du dir anschauen sollst. Bei diesen Trachten kannst du die kulturelle Vielfalt unserer deiner Meinung nach Dekadenten bayerischen bzw. Deutschen Heimat sehen. Wenn du beim Oktoberfest warst und nur dem Bier frönst dann tust du mir leid. Zu deinen Vorzügen kommunistischer Überlegenheit gehört sicher auch, dass ihr eure Kinder in Valley Pastraveni ans Bett gefesselt habt wie das man bei Kommunisten halt so macht wenn man diese erziehen will. Den armen Kindern wurde geholfen vom Westen und nicht von Klugscheißern wie Du einer bist. Du hast ja noch nicht einmal den Unterschied zwischen Sachsen und Siebenbürger Sachsen verstanden. Also setzen sechs und erst lesen lernen und dann argumentieren.
dan, 25.06 2015, 17:21
Otmar,
im Gegenteil zu dir zwangserzogenem Deutschen erkenne ich auch die Grautöne... und nicht nur Schwarz und Weiß.

Wie viele Pseudo-Euroäer in der heutigen Zeit interessiert dich nur die Oberfläche... kitsch sells.... das Oktoberfest ist nur ein Konsum- und Abzockfest, während dessen sich die dekadenten Menschen vollaufen lassen, damit sie ihr so glückliches normales Leben für ein paar Stunden vergessen bzw. wegsaufen...

Kulturelle Vielfalt ist das nicht.. sondern nur ein weiteres Beispiel, wie sich Europas Westen selbst um den Verstand säuft, aber darauf auch noch stolz ist.

Ich sehe es so, daß wir Osteuropäer euch Wohlstansbürgern aus dem Westen, die ihr hier die arroganten Lehrer spielen wollt, etwas voraus haben: Die Erfahrung des Realkommunismus...
Warum seid ihr nicht vor 1990 rübergekommen zum Arbeiten, als eure Parteigenossen hier am Ruder waren?
War euch damals wohl nicht bequem genug??
Und nun unterstützt ihr Europa-Linken in Rumänien die hochkorrupten PSD-Leute, die nach 1990 Rumänien verkauft und runtergewirtschaftet haben!
Das ist eine Meisterleistung!
Ottmar, 25.06 2015, 12:45
Dan lesen und den Sinn des geschriebenen Wortes zu erkennen ist wohl nicht deine wirkliche Stärke, sonst würdest du nicht solchen Unsinn schreiben.. Auch begreifst du Deutschland nicht wirklich. Aber eines trägst du hier wunderbar vor. Eine Nationalsozialistische Gesinnung die einzigartig ist und die in den Foren der ADZ kein anderer Schreiber so treffend wiedergibt. Zum uniformierten linken Deutschland würde ich dir einmal empfehlen den Trachtenumzug des Oktoberfestes in München anzuschauen. Da werden ca. 15 % der in Deutschland getragenen Trachten vorgestellt. So viel zur kulturellen Vielfalt der linken Landeshauptstadt.
dan, 25.06 2015, 10:11
Für Frau Sabine Kudera, 1.Vorsitzende Kontaktkreis Siebenbürgen/Transilvania e.V., scheint eine Tracht so austauschbar zu sein wie seine Anzieher... bzw. wie ein T-Shirt, welches man, um aufzufallen, oder zu profitieren, anzieht oder wechselt.

Soweit ist die Kultur der Sb. Sachsen in Rumänien gelangt. Denjenigen, die die Tracht der Sb. Sachsen mißbrauchen, um daraus - z,B. durch bezahlte Reisen- zu profitieren, scheint nicht bewußt zu sein, welchen Fauxpas sie begehen..
Das ist die Kulturbarbarei, wie sie von Deutschland aus von den Linken propagiert und finanziell unterstützt wird, damit damit alles Deutsch auf der Welt möglichst schnell verschwindet.
Zum Glück für uns wissen wir Rumänen noch den Unterschied zu machen.
Wir wollen keinen Staat, wie Deutschland, wo alles wieder auf Uniformierung und Gleichschaltung hinausläuft... auch diesmal wieder von den Linken...
Den der Sozialismus der Nazis war nichts anderes als das, was die Kommunisten in Osteuropa und der Welt realisieren wollten...
dan, 25.06 2015, 10:06
Ottmar, meinst du deine national-sozialisitsche Gesinnung?
Hier in Rumänien brauchen wir weder Nationalsozialisten noch Kaffehaus-Linke aus Deutschland, die uns sagen wollen, was wir zu tun haben- während Deutschland zunehmend verarmt und vesumpft...
Und die dann im Alter á la Joschka Fischer aufgrund ihrer Parteikariiere reich sind, anstatt für ihre Vergehen gegen den Rechtsstaat hinter Gitter zu sitzen!
Ottmar, 23.06 2015, 17:12
Tourist die Sachsen in Deutschland haben jedenfalls keine solche Trachten. Deine nationalsozialistische Gesinnung musst du hier nicht extra erwähnen. Sächsische Trachten sind das jedenfalls nicht.
Tourist, 20.06 2015, 07:09
die Bildunterschrift ist falsch. Die Tanzgruppe hat ja offensichtlich sächsische Trachten an und keine rumänischen. Also ist es auch keine rumänische Tanzgruppe.

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