Erpressungsprozess gegen OTV-Inhaber verschoben

Ein Bürgermeister aus dem Kreis Arad sollte 200.000 Euro zahlen

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Das Gericht des ersten Bukarester Stadtbezirks hat Montag den Erpressungsprozess gegen Dan Diaconescu auf den 19. November verschoben.Wegen dieser Sache waren zwei der Beschuldigten – Dan Diaconescu und Doru Pârv – am 23. Juni 2010 in Vorbeugehaft genommen worden.

Der Inhaber des Fernsehsenders OTV ist am 25. Juni entlassen worden. Im Gefängnis solle ihm aber die Idee gekommen sein, eine eigene Partei zu gründen, die inzwischen berüchtigte Volkspartei Dan Diaconescu (PP-DD). Der ebenfalls beschuldigte Doru Pârv wurde am 4. August 2010 freigelassen. 

In der Affäre geht es – laut Anklage der Antikorruptions-Staatsanwaltschaft DNA – darum, dass Dan Diaconescu den Bürgermeister einer Gemeinde aus dem Kreis Arad wiederholt bedroht habe, eine kompromittierende Reportage über diesen zu übertragen, falls er nicht ein Schweigegeld von 200.000 Euro zahle. Das habe Dan Diaconescu direkt gemacht oder durch seinen Angestellten Doru Pârv. Der Bürgermeister habe schließlich Doru Pârv 30.000 Euro und 42.000 Lei gegeben, mit dem Zweck, dass dieses Geld zu Dan Diaconescu gelangt.

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