Erste Ausstattungen angekommen

Die Geräte sollen die Diagnose und Therapie in der Hermannstädter Pädiatrie verbessern

Freitag, 20. März 2015

Die ersten Geräte nahm die Hermannstädter Pädiatrie vergangenen Mittwoch in Empfang.

So soll das Gerät für Fluoroskopie und Angiographie nach seinem Aufbau aussehen.
Fotos: Rathaus Hermannstadt

Hermannstadt – Die ersten Ausstattungen, welche zukünftig dem Hermannstädter Zentrum für Forschung und Telemedizin im Bereich der neurologischen Beschwerden bei Kindern zugute kommen sollen, hat die städtische Pädiatrie in der Hallergasse/Pompeiu Onofreiu vergangenen Mittwoch in Empfang genommen.

Es handelt sich dabei um einen Röntgenapparat sowie einem hybriden Gerät für digitale Fluoroskopie und Angiographie, im Gesamtwert von rund 3,4 Millionen Lei (ohne Mehrwertsteuer), welche im Rahmen eines aus dem Strukturfonds finanzierten Ausstattungsprogramms angekauft wurden. Den Vertrag hierzu sprach das Hermannstädter Bürgermeisteramt, infolge einer öffentlichen Ausschreibung, der Siemens Healthcare Romania S.R.L. zu.

„Es freut uns, dass dieses Projekt der Pädiatrie zu entsprechender Ausstattung verhilft. Wir wünschen uns, dass diese leistungsstarke Apparatur unseren kleinen Patienten durch die schnellen und richtigen Diagnosen, zu welchen sie zukünftig verhelfen soll, zugute kommen wird,“ so die Interims-Bürgermeisterin Astrid Fodor.

Der Röntgenapparat verfügt über einen Hochauflösungsdetektor, einen Hochfrequenzgenerator, einen berührungsempfindlichen Bildschirm (Touchscreen) sowie die Möglichkeit, die Programme und die Lage des Röntgenstrahlers einzustellen.

Der Apparat für digitale Fluoroskopie und Angiographie erlaubt die dreidimensionale Wiedergabe der Blutgefäße und deren farbliche Hervorhebung auf einem Bildschirm. Ein weiteres Programm erlaubt, den Grad einer Stenose (Verengung eines Blutgefäßes) zu bestimmen. Der Fluoroskopie-Apparat soll künftig in der interventionellen Radiologie eingesetzt werden und ermöglicht die gleichzeitige Zusammenarbeit mehrerer Ärzte aus unterschiedlichen Bereichen (Neurologie, Chirurgie, Orthopädie, Traumatologie sowie Gastroenterologie). Der Apparat bietet dabei die Möglichkeit,  Aufnahmen mit mittels anderer Geräte aufgenommenen Bildern zu überlappen und zu vergleichen, was zu einer genaueren Diagnose und einer besseren Behandlung führen soll.

Der Aufbau der beiden Geräte wird Mitte nächster Woche beginnen, wonach die Pädiatrie die entsprechenden Genehmigungen der Nationalen Kommission für die Kontrolle der nuklearen Tätigkeit (CNCAN) einholen wird. Die Leitung der Pädiatrie rechnet mit einer Inbetriebnahme der Ausstattung Ende Juni, die bis dahin verbleibende Zeit soll für die Schulung des Personals genutzt werden.
Dieser ersten Lieferung soll im Mai eine weitere folgen, welche drei Enzephalografen mit 40, 64 und 128 Kanälen sowie einem Holter-EEG-System und zwei Elektromyographen mit jeweils 5 Kanälen umfassen wird.

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