Erstes Wein- und Traubenfestival in Bildegg erfreute alle

Qualitätsweine und schwäbische Spezialitäten

Freitag, 23. August 2013

Forumsvorsitzender Franz Pech begrüßte Willigert Ohmes, den Bürgermeister aus Linden.

Die Jugendtanzgruppe aus Bildegg

Etwas Besonderes: Schwarz-weiße Trachten

Eine der schwäbischen Spezialitäten war der Strudli.

Es gab Interesse an den Weinständen.
Fotos: die Verfasserin

Sathmar - Der Wein stand im Mittelpunkt des ersten Wein- und Traubenfestivals, das am 17. und 18. August vom Gemeinderat Bildegg/Beltiug, dem Kreisrat Sathmar/Satu Mare, dem Weinbauverein St. Orban und dem Demokratischen Forum der Deutschen in Bildegg organisiert wurde. Die Veranstaltung wurde auch vom Deutsch-Rumänischen Wirtschaftsverein der Region Sathmar und der Handwerkskammer unterstützt.

Die Eröffnung des Festivals fand im festlichen Rahmen am 17. August um 12 Uhr statt. Die Teilnehmer der Veranstaltung wurden zum Marktplatz vor den Weinkellern von den Majoretten aus Marghita, der Blaskapelle aus Bildegg sowie der am Festival teilnehmenden kulturellen Trachtengruppen geführt. Begrüßt wurden die Anwesenden u. a. von Ioan Gurzău Bartok, Bürgermeister der Gemeinde Bildegg, Adrian Ştef, Vorsitzender des Kreisrats Sathmar, Johann Forstenheizler, Vorsitzender des DFDR Nordsiebenbürgen und Kreis Sathmar, Franz Pech, Vorsitzender des Ortsforums Bildegg, und Willigert Ohmes, Bürgermeister der Partnergemeinde in Linden/Deutschland. Kreisratsvorsitzender Ştef gratulierte den Organisatoren, dass sie die Initiative für die Veranstaltung des ersten Wein- und Traubenfestivals im Kreis ergriffen haben, denn Bildegg sei eine Gemeinde, wo die Weinherstellung eine lange Tradition habe. Willigert Ohmes, der Bürgermeister der Partnergemeinde in Linden, bedankte sich bei den Bildeggern für den herzlichen Empfang. Die Partnerschaft zwischen den beiden Gemeinden, Bildegg und Linden, besteht bereits seit 2001 und er habe seitdem sehr viele nette Leute in Bildegg kennengelernt. Auch lobte er den Bildegger Wein, der ihm sehr gut schmecken würde.

Nach der Eröffnung wurden die Weine auf der Freilichtbühne von dem römisch-katholischen und dem ortodoxen Pfarrer der Gemeinde feierlich gesegnet und es begann das kulturelle Programm. Die Moderation erfolgte dreisprachig und das Kulturprogramm war auch ein buntes Gemisch aus deutschen, rumänischen, ungarischen sowie Roma-Volkstänzen und Volksliedern. Die Zuschauer konnten Volkstanzgruppen aus Bildegg, Sathmar, Oberwischau/Vişeu de Sus, Erdeed/Ardud, Ghiriţa, Trestenburg/Tăşnad, Großkarol/Carei und Zajta/Ungarn sehen. Gäste des Festivals waren neben der achtköpfigen Delegation aus Linden/Deutschland auch rund 60 Personen aus Nyirbéltek und 40 aus Rátka, den beiden Partnergemeinden von Bildegg in Ungarn.

An den Weinständen konnten die Besucher des Festivals nur Qualitätsweine der Weinhersteller Nachbil, Hetei und Kreuzbil kosten sowie sechs verschiedene spezifische schwäbische Speisen wie Leberwurst, Wurst und Strudli. Man konnte auch die berühmten Bildegger Weinkeller besuchen. Am Sonntag fanden Festgottesdienste in der römisch-katholischen und der ortodoxen Kirche der Gemeinde statt. Danach gab es Gastronomiewettbewerbe und zum Schluss konnten die Besucher des Festivals ein Feuerwerk bewundern.

Kommentare zu diesem Artikel

Roswitha, 13.01 2017, 15:32
Ich suche Franz Pech. Ich traf ihn 2015 in Kreuzenort, O-Schlesien. Ich hatte ihn für unsere Radiosendung "Ost-West-Radio" - Heimat hier und anderswo - interviewt. In diesem Jahr reise ich mit dem BdV - Bund der Vertriebenen - nach Rumänien zu den Siebenbürger Sachsen. Wir würden ihn und seine Landsleute gerne treffen.

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