Erstmal neun Gelenkbusse

Städtisches Nahverkehrsunternehmen Reschitza unterzeichnet Liefervertrag

Mittwoch, 20. September 2017

Reschitza – „Bis zu den ersten Fahrten mit den neu angekauften Gelenkbussen des städtischen Nahverkehrsunternehmens dauert´s nicht mehr lange“, verkündet die Leitung des im Frühjahr gegründeten Unternehmens, das die Nahverkehrsfahrzeuge des Mediascher Unternehmens Ro-a-Tir mit den Gelenkbussen der Firma Volvo ersetzen möchte. Mittwoch wird der Kaufvertrag für neun Gelenkbusse der Marke Volvo unterzeichnet, die Baujahr 2008 sind, und wo „es winters warm und sommers kühl drin ist“, wie die Leitung des Unternehmen versichert: „Wir packen´s an, wir versprechen nichts!“

Allerdings: wenn man ein bisserl zurückschaut, wird man sich erinnern, dass der jetzige Vorgang bereits für August dieses Jahres angekündigt war. Man ist also bereits im Hintertreffen mit den Terminen betreffs Erneuerung des Nahverkehrs in Reschitza.

Endziel der Erneuerung des Nahverkehrs in Reschitza bleibt die Wiedereinführung des Straßenbahnverkehrs, wofür bereits EU-Gelder bereitgestellt sind (vorerst 25 Millionen Euro), aber bis dann müssen noch viele Vorbereitungsarbeiten durchgeführt werden. Denn sowohl das Schienennetz ist generalzuüberholen, als auch gilt es, aus der Fülle unterschiedlichster Angebote nicht nur das beste, sondern auch jenes mit den fairsten Nutzungs-, Instandhaltungs- und Dauerhaftigkeitsbedingungen auszuwählen, wie Bürgermeister Ioan Popa, ein Fan des Straßenbahnverkehrs, wiederholt über die Medien erläutert hat.

Neben den neun gebrauchten Volvo-Gelenkbussen kauft die Stadt im selben Zug auch eine Reihe Kleinbusse, mit denen der Zubringerdienst für den Nahverkehr aus den eingemeindeten Ortschaften Câlnic, Moniom, Sekul, den Gemeinden Târnova und Lupak/Lupac, außerhalb der Stoßzeiten, gesichert werden soll.

In einer Bekanntmachung des Rathauses Reschitza wird darauf hingewiesen, dass der Kauf der Gelenkbusse nur eine Übergangslösung darstelle, „bis neuerlich zum Straßenbahnverkehr übergegangen werden kann.“ Die Kleinbusse allerdings, die jetzt gekauft werden, sollen später auch als Zubringerbusse zu den Endhaltestellen der Straßenbahn fungieren.

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