Erzielter Durchschnittslohn im Oktober bei 1922 Lei brutto

4,2 Millionen Angestellte in Unternehmen mit über vier Mitarbeitern / Mehrheit der Angestellten verdienen unter 1500 Lei

Freitag, 27. April 2012

Verglichen zum Vorjahr stieg der erzielte Durchschnittslohn um 11,7 Prozent und der Basislohn für eine Vollzeitstelle um 12,7 Prozent.
Foto: sxc.hu

Bukarest (ADZ) - Im Oktober 2011 lag der erzielte Durchschnittslohn (Lohn plus Bonuszahlungen) in Rumänien bei 1922 Lei Brutto, während der Basislohn für Vollzeitangestellte (21 Arbeitstage) erreichte 1719 Lei. Diese Zahlen gehen aus einer Studie des rumänischen Statistikinstituts (INS) hervor. Verglichen zum Vorjahr stieg der erzielte Durchschnittslohn um 11,7 Prozent und der Basislohn um 12,7 Prozent.

Die Anzahl der Angestellten in Unternehmen mit über vier Mitarbeitern lag zum 31. Oktober 2011 bei 4,2 Millionen – laut dem Wirtschaftsblatt „Ziarul Financiar“ sind dies rund 600.000 (12,5 Prozent) weniger als zu Beginn der Krise 2008 –, wovon 84 Prozent (3,53 Millionen) Vollzeitstellen besetzten. Der Anteil der Frauen betrug 46,5 Prozent.

Die meisten Angestellten verdienten brutto weniger als 1500 Lei monatlich, wobei der Anteil der Geringverdiener bei Frauen mit 58,1 Prozent höher als bei Männern (52,5 Prozent) war. Somit erzielten 4,9 Prozent der Vollzeitangestellten vergangenen Oktober lediglich den Mindestlohn von 670 Lei, 50,3 Prozent verdienten zwischen 671 und 1500 Lei, 30,9 Prozent zwischen 1501 und 3000 Lei, 9,4 Prozent zwischen 3001 und 5000 Lei und 4,5 Prozent erzielten über 5000 Lei monatlich.

Unter den Vollzeitangestellten verdienten Frauen durchschnittlich 12,1 Prozent weniger als Männer. Somit erzielten Vollzeitangestellte im Schnitt 2023 Lei, wobei Frauen auf monatlich 1884 Lei und Männer auf 2143 Lei kamen. Die größten Unterschiede gab es im Finanz- und Versicherungswesen (39,2 Prozent), gefolgt von der verarbeitenden Industrie (31,1 Prozent), „anderen Dienstleistungen“ (26,5 Prozent), dem Handel (18,1 Prozent), Erziehungswesen (16,6 Prozent), Informations- und Kommunikationswesen (16,5 Prozent) sowie dem Gesundheits- und Sozialbereich (14,4 Prozent).

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