Es geht um mehr als das Präsidentenamt

Klaus Johannis sprach zu den neuesten Entwicklungen im Wahlkampf

Dienstag, 11. November 2014

Klaus Johannis forderte alle wahlberechtigten Bürger auf, ihre Stimmen am 16. November abzugeben.
Foto: Vlad Popa

Hermannstadt – Anlässlich einer Pressekonferenz am vergangenen Samstag sprach Klaus Johannis, der Bürgermeister von Hermannstadt/Sibiu und Spitzenkandidat der Christlich-Liberalen Allianz (ACL) für das höchste Amt im Staat, zu den letzten Entwicklungen des Wahlkampfes. „Wir sehen uns in die unerwarteten Lage versetzt, dass uns die Regierung belogen hat“, erklärte Bürgermeister Johannis. „Heute erfahren wir von der Zentralen Wahlbehörde, dass die Regierung die Anzahl der Wahllokale im Ausland hätte aufstocken können, sie es aber nicht gewollt hat und sie hat versucht, uns zu erklären, dass es nicht möglich ist. Der Kandidat Victor Ponta fürchtet sich einfach vor den Stimmen der Rumänen in der Diaspora. Er fürchtet sich weil die Auslandsrumänen sehr gut unterscheiden können zwischen mir, einem Kandidaten, der sich für ein Rumänien des Respektes, des Wohlstandes und der Arbeitsplätze einbringen wird und Victor Ponta, der einschließlich in seiner Eigenschaft als Premierminister gelogen hat. Es ist sehr traurig, dass ein Kandidat von seinem Amt Gebrauch macht um ein in der Verfassung verankertes Recht einzuschränken.“

Bürgermeister Johannis sprach auch seine Solidarität den Menschen aus, die auf die Straße gehen um zu protestieren und auf ihrem Wahlrecht zu bestehen. Klaus Johannis rief alle Bürger auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen, wählen zu gehen und ein Zeichen dafür zu setzen, dass sie ihren Präsidenten wählen und nicht die Politiker, die ihre Ämter ausnutzen um dieses Recht zu unterdrücken. Klaus Johannis nutzte die Gelegenheit um auch eine Warnung auszusprechen: „Victor Ponta ist eine Gefahr für Rumänien. Am 16. November geben wir unsere Stimmen ab für vieles mehr als nur das Amt des Präsidenten. Wir wählen für die Demokratie und zur Aufrechterhaltung der Rechte, die wir uns durch persönliche Opfer im Dezember 1989 erkämpft haben.“ Klaus Johannis sprach auch zur Mehrwertsteuer, die seit 25 Jahren die Wirtschaft des Landes am meisten verändert hat. „Im Rumänien von Victor Ponta läuft die Einheitssteuer  Gefahr, abgeschafft zu werden. Es gibt so viele Wahlgeschenke und Wahlversprechen, die eingehalten werden müssen, dass es klar ist, dass die Einheitssteuer von 16 Prozent abgeschafft wird wenn Victor Ponta die Wahl gewinnt. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Einheitssteuer beibehalten werden muss.“

Kommentare zu diesem Artikel

norbert, 12.11 2014, 00:35
Herr Arnold. Ich bin West deutscher und bereiserrumänien privat und habe auch geschäftlich dort zu tun. Seit 19 90 auch mehrfach im jahr. Dieses Land gehört nicht in die EU. Das schreibe ich on diesem forum immer. Die Korruption ist tief in der rumänischen Kultur verankert. In diesem forum


bewegt sich eine neue Spezie Mensch. Die
sehen und hören Sie eigentlich nirgends. Nur in diesem forum. Ich nenne diese 5 Leute die hier schreibe n. Romanisierte. Das halbe Hirn ist rumänisch und das andere will deutsch denken. Rumänien gehört nicht in die EU. Das Ist die Antwort.
arnold, 11.11 2014, 15:17
wohne seit einigen jahren in ro. bin hier fix gemeldet und und. keine vollstaendigen waehllerlisten, koruption und diebstahl beherrschen das tagesgeschen. wuerde mich freuen, wenn die einmal die westeuropaer erfahren wuerden, was hier wirklich los ist und nicht immer alles schoen geredet wird.
es ist einfach grauenhaft, wie hier mit dem geld umgegangen wird. diebe werden wie heilige behandelt. eine schande fuer europa. warum luegt der journalismus in dieem lande so mit?
was wird hier bezahlt? und warum interressiert sich der westen so wenig dafuer...........
Tourist, 11.11 2014, 14:17
16% beträgt aber nicht die Mehrwertsteuer sondern die Körperschaftssteuer, da hat der berichtende Journalist auf der Pressekonferenz nicht gut genug zugehört.

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