„Es ist gut, auch in schweren Zeiten Ungar zu sein“

Botschaft von Viktor Orban zum Feiertag aller Ungarn

Samstag, 17. März 2012

In Neumarkt/Tg.Mureş beteiligten sich rund 3000 Bürger an der Feier zum Gedenken an die ungarische Revolution von 1848, dem Feiertag der Ungarn aus aller Welt.
Foto: Agerpres

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Der Generalkonsul Ungarns in Miercurea Ciuc, Zsigmond Barna Pál, hat Donnerstag auf der Kundgebung in Neumarkt/Tg.Mureş die Botschaft des ungarischen Premierminister Viktor Orban verlesen, in dem dieser betont, dass am 15. März jeder Ungar die Helden der ungarischen Revolution von 1848 ehrt, „als die einheitliche ungarische Nation wiederauferstanden ist.“ Im Sinne der Männer von 1848 müsse man auch heute sagen: „Es ist gut, ein Ungar zu sein, auch in schweren Zeiten.“ In der Botschaft von Viktor Orban wird betont, dass bisher mehr als 150.000 Personen aus Rumänien die ungarische Staatsbürgerschaft erhalten haben, in nächster Zeit kommen noch 100.000 hinzu. 

In seiner Botschaft hatte der rumänische Premier Mihai-Răzvan Ungureanu unterstrichen, dass die Akzeptanz und Förderung der ethnischen Diversität heute eine europäische Normalität darstelle. Der Schutz der Rechte der Bürger der nationalen Minderheiten und ihrer Identität gehöre zu seinem Regierungsprogramm.
Vizepremier Béla Markó sagte vor den rund 3000 Teilnehmern an der Kundgebung in Neumarkt, dass die Vertreter des UDMR nicht deshalb im Bukarest sind, um zu schweigen, sondern um mitzuhelfen, dass es im Land vorwärts geht. Das sei „sowohl im Interesse der Ungarn als auch der Rumänen.“ Die Ungarn seien keine „Mieter“ in Siebenbürgen, sondern „Mitbesitzer“, so wie alle anderen.

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