Es war vor Jahr und Zeiten

Gedenkfeier und Buchpräsentation zum 100. Jubiläum von Joseph Fuchs

Donnerstag, 21. März 2013

Wolfgang Fuchs, Herausgeber des Bandes über Joseph Fuchs, signierte einige Exemplare nach der Veranstaltung. Foto: Andrey Kolobov

Hermannstadt - Zum 100. Geburtstag des Schriftstellers Joseph Fuchs wurde am Dienstagabend im Spiegelsaal des Forumshauses eine Feier veranstaltet. Rund 50 Familienfreunde und Interessierte an der literarischen Tätigkeit des 1968 verstorbenen Autors kamen zum Fest. In seinem Rahmen wurde das Buch „Joseph Fuchs: Raureif blüht im Stacheldraht" vorgestellt, das mit der Unterstützung des Deutschen Forums Hermannstadt/Sibiu erschienen ist. Dem Gedenkabend wohnten unter anderem bei der emeritierte Bischof der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, Dr. Christoph Klein, sowie Judith Urban, die das deutsche Generalkonsulat in Hermannstadt vertrat.

In seiner Ansprache würdigte der Schriftsteller und Literaturhistoriker  Joachim Wittstock die Initiative des Familienkreises, „die Schriften Joseph Fuchs zu sichern und das Charakteristische und Wertbeständige zu publizieren". Die Veröffentlichung dieses Lesebandes nannte Wittstock „ein lobenswertes Beginnen". Die beiden Herausgeber des Bandes, die Söhne des Schriftstellers Wolfram und Wolfgang, machten die nach dem geschichtlichen Verlauf angeordneten Arbeiten durch zeitgenössische Erläuterungen verständlich.

Den Gästen der Gedenkfeier wurde desgleichen ein Kulturprogramm geboten. Die Schauspielerinnen an der Deutschen Abteilung des Radu-Stanca-Theaters Natalie Sigg und Johanna Adam interpretierten Gedichte und Texte von Joseph Fuchs und trugen am Flügel von Ursula Philippi begleitet einige Lieder vor. Wolfgang Fuchs dankte den zahlreichen Helfern, welche das Zustandekommen des Buches ermöglicht haben. „Die Arbeit an diesem Band bestätigte mir, wie viele unersetzliche Freunde ich habe", meinte Fuchs.

Kommentare zu diesem Artikel

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*