EU-Kommission lehnt Änderungen des Steuerrechts ab

Samstag, 27. Juni 2015

Bukarest (ADZ) - Die EU-Kommission lehnt die jüngst verabschiedeten Steuerrechtsänderungen, allen voran die Mehrwertsteuer-Senkung von 24 auf 19 Prozent, strikt ab. Wie Finanzminister Eugen Teodorovici am Donnerstag nach Verhandlungen mit einer Experten-Mission der EU bekannt gab, seien die Gespräche zwar „sehr fruchtbar“ gewesen, hätten allerdings zu keiner Einigung in puncto neuem Steuergesetzbuch geführt. Als Konsequenz sagte der Internationale Währungsfonds (IWF) seine für kommenden Monat anberaumte Überprüfungsmission in Bukarest ab. Ob die Regierung das laufende Präventivabkommen mit dem IWF nun aufkündigen will, sagte Teodorovici nicht, sondern erwähnte bloß, dass man eine Lockerung des Defizitziels angestrebt habe.

Kommentare zu diesem Artikel

Sraffa, 28.06 2015, 02:11
Wie hilflos doch die Reaktion dieser "Politbehörde" hier ist. Hätte man damals zur Einführung der Erhöhung der MWST auf sagenhafte 24% genauso protestiert wie jetzt hier hätte man eigenen Charakter nachgewiesen, aber so ? Die Rücknahme jetzt ist insgesamt ein sozialer Akt der den Staat verarmt. Notwendig wäre eine progressive Einkommensbesteuerung und sehr starke und sachkundige Steuerermittlungsbehörden; d.h. eine Steuerstaatsanwaltschaft. Dann fliessen die Steuerzahlungen in Strömen !

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