EU- Restgelder für Temescher Wegebau

Hier besteht großer Finanzierungsbedarf

Freitag, 22. Januar 2016

Temeswar - In den letzten Jahren hatte der Temescher Kreisrat wenig Glück mit seinen EU-Projekten gehabt. Sind es die strikten Bedingungen , die vom Auftraggeber bis zum Bauausführer für die EU-Finanzierungen einzuhalten sind, ist es Misswirtschaft und Nichteinhaltung der Fristen, Korruption? Um alle möglichen neuen Diskussionen und Kritiken auszuräumen, möchte nun der Temescher Kreisrat seine unglücklich geplatzten EU-Projekte mit Eigenprojekten ersetzen. Die Gelder, die für die Mitfinanzierung der EU-Projekte bestimmt waren, sollen nun den hauseigenen Projekten des Temescher Kreisrats zufließen, deren Finanzierung durch die 200-Millionen-Lei-Anleihe bei der CEC-Bank (2014 für eine Dauer von 14 Jahren aufgenommen) gesichert wird. In der ersten Kreisratssitzung Ende Januar soll dieser Vorschlag den Kreisräten unterbreitet und auch abgesegnet werden. Geplant wird, die Finanzierungen für zwei Temescher Großprojekte anzuzapfen: der des Technologieparks für alternative Energie (fast 30 Millionen Lei) und der der Modernisierung des Ambulatoriums der Notfallklinik vom Temeswarer Kreiskrankenhaus (45,5 Millionen Lei) .

Auf diese Art und Weise plant der Temescher Kreisrat im Jahr 2016 aus den Finanzierungen für EU-Vorhaben insgesamt 75,4 Millionen Lei für andere, laufende Projekte abzuleiten. Höchst interessant die Entdeckung, dass die Temescher Direktion für Wege- und Brückenbau zum Jahresbeginn ein Finanzierungsdefizit von sage und schreibe 75,4 Millionen Lei aufweist. So erscheint es selbstverständlich, dass diese Millionen diesem Bausektor des Kreises zukommen werden: Finanzierungen sind im laufenden Jahr für Reparatur- und Modernisierungsarbeiten der Kreisstraßen Johannisfeld-Ivanda, Babşa-Giseladorf, Fatschet-Drăgsineşti, Schipet-Folea, Blumenthal-Remetea Mică-Charlottenburg sowie Hitiaş-Bakowa gesichert.

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