Europa, die Tür nebenan

Zur Eröffnung des Infozentrums “Europe Direct” in Temeswar

Mittwoch, 10. April 2013

Koordinator Lucian Valentin Ciorba führt das Temeswarer Publikum in die schönen Zukunftspläne des neuen Infozentrums ein. Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar  - Der direkte EU-Anschluss ist auch in der Begastadt und dem Banat da: Mit dem Infozentrum “Europe Direct” wurde in Temeswar nicht nur eine erste und vitale Anlaufstelle für die lokalen und regionalen EU-Bürger aus den Landeskreisen Temesch und Karasch-Severin sondern auch der Anschluss an das entsprechende Landesnetz von insgesamt 31 Zentren sowie das EU-Netz von insgesamt 500 Infozentren geschaffen. In diesem Rahmen wurde kürzlich gleichzeitig mit der Eröffnung der Infozentren “Europe Direct” in Rumänien auch wie überall in der EU im laufenden jahr 2013 das “Europajahr der Bürger “ eingeleitet. Damit soll ein wichtiges Anliegen und Ziel der Europäischen Kommission, der Dialog mit den 500 Millionen EU-Bürgern und deren Mitwirken im Rahmen der EU-Mechanismen und –Gremien, verstärkt gefördert und unterstützt werden.   

Die Eröffnung ging im Barocksaal des Temeswarer Kunstmuseums in festlichem Rahmen und unter dem vielsagenden Motto “Sei ein europäischer Bürger, sei aktiv und informiert. Du hast Rechte und Chancen!” über die Bühne. Im Saal , wie erwartet, zahlreiche Vertreter der Presse, ein zum Großteil jugendliches und studentisches Publikum, einige Ehrengäste, allen voran der Temescher Präfekt Eugen Dogariu. Zugegen und mit vielen Versprechen einer fruchtbaren Zusammenarbeit für gute Zwecke und Ziele auch etliche Vertreter der unterdessen schon auf sechzehn angewachsenen Zahl der ausländischen Konsulate in Temeswar.

Präfekt Eugen Dogariu setzte zu diesem Thema übrigens in seiner kurzen Begrüßungsrede auch das Tüpfelchen auf das I: “Der Bürger müsste stets im Zentrum sämtlicher Tätigkeiten unserer Institutionen stehen!”

Das Infozentrum “Europe Direct” soll, wie angekündigt, vielseitige Informationen, Beratung, Assistenz und vor allem Antworten auf die vielen Fragen der Bürger betreffend die EU liefern. Laut Lucian Valentin Ciorba, Koordinator des Temeswarer Infozentrums,   

wird diese Institution den Bürgern aus den vorgenannten Landeskreisen nicht nur allgemeine und fachgerechte Informationen betreffend die Gesetzgebung, die EU-Politiken, Programme, Chancen und finanzielle Möglichkeiten bieten, das Zentrum soll im Kleinen wie im Großen, dies mittels Treffen, Konferenzen und Kulturevents, einen für alle EU-Bürger weiterweisenden und nützlichen Dialog fördern.

Als Hauptträger für die Tätigkeit des Infozentrums “Europe Direct” aus Temeswar für die Zeitspanne 2013-2017 wurde die Temeswarer Stiftung “Student Plus” auserwählt. Das als Anerkennung für die nun schon 15jährige Tätigkeit dieser Stiftung in Temeswar. In diesen Jahren hat diese Stiftung eine nachhaltige Tätigkeit zu EU-Belangen durchgeführt. Vor allem sei an ihre gemeinschaftsfördernden Projekte u.a. die Langzeitprogramme der “Seniorenakademie”, des Temeswarer Volontariatszentrums sowie andere projekte des Europäischen Volontariatsdienstes erinnert. Im Vorfeld der Eröffnung hat die Stiftung eine EU-Informationswoche in Temeswarer und Reschitzaer Lyzeen abgehalten.

Kommentare zu diesem Artikel

Norbert, 14.04 2013, 19:00
Viele Themen in Rumänien hinken der Realität immer weit hinterher.Die Haupgeldgeber .Deutschland Frankreich und Grosbritanien,haben den eu haushalt bis 2020 erheblich gekürzt.in Deutschland stehen Wahlen an. dort ist eine neue Partei. die Alternative Für Deutschland am Start.potenzia bis zu 25 prozent.Der Austritt aus dem Euro ist ihr oberstes Ziel. Kürzung von Geldern mit ländern wo wie im beispiel Rumänien wo Koruption als Schulfach gilt.In Deutschland sind über 80 prozent der Bürger für eine Rückführung von Geld an Rumänien. aber rumänische politiker,wie hier in diesem beitrag zu lesen ist, haben nur das betteln im,Hirn,.und merken nicht das das vorbei ist.

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