Europäische Mittel für Hermannstadt

Entwicklungsagentur bewilligte für das Antragsverfahren wichtige Pläne

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Hermannstadt – Hermannstadt/Sibiu ist die erste Stadt in der Entwicklungsregion Zentrum, welche zurzeit die wichtigste Etappe im Finanzierungsverfahren mit EU-Mitteln für die Kreishauptstädte erreicht hat, nämlich die Bewilligung der Integrierten Strategie für Nachhaltige Urbane Entwicklung und des Plans für Urbane Mobilität durch die Entwicklungsagentur Zentrum (ADR Centru).

Ohne das Grüne Licht der Agentur zu diesen strategischen Plänen haben die lokalen Verwaltungen nicht die Möglichkeit, Strukturfonds der Achse 4 des Operationellen Regionalen Programms 2014-2020 zu beantragen, welche der nachhaltigen urbanen Entwicklung der Städte gewidmet sind. Demnächst werden die Vorhaben der Stadt priorisiert, welche aus den beiden vorgenannten Plänen hervorgehen und die Projekte im Bereich der urbanen Mobilität formuliert, welche den Finanzierungsrichtlinien dieser Achse entsprechen. Ebenfalls über die Achse 4 des Programms 2014-2020 werden Projekte zum Bau zweier Kinderkrippen in Hermannstadt ausgearbeitet, deren Machbarkeitsstudien bereits verfasst sind sowie zum Bau eines neuen Kindergartens im Stadtviertel Re{i]a, für welches die notwendige Dokumentation sich zurzeit in Arbeit befindet.

Weitere Projekte im Gesamtwert von 30 Millionen Lei für öffentliche Bauten beantragt die Stadtverwaltung über die Prioritätenachse 3 der ADR Centru. Die Vorhaben bezwecken die Erneuerung der Gymnasialschulen Nr. 1, Nr. 21 und „Radu Selejan“ sowie des Constantin-Noica-Lyzeums betreffend deren energetische Effizienz. Die Projekte für die Gymnasialschule Nr. 1 und das Constantin-Noica-Lyzeum haben die Auswertungsetappe überschritten und befinden sich in der Vorvertragsetappe, wonach die effektiven Arbeiten im kommenden Jahr angegangen werden. Die verbleibenden zwei Projekte werden zwecks Finanzierung weiter ausgewertet und geprüft und weitere Projekte zugunsten des Gymnasialunterrichtes bereitet die Stadt zur Finanzierung über die Achse 10.1 vor. Die Finanzierungsrichtlinien dieser Achse stehen zurzeit zur öffentlichen Debatte. Nach der Veröffentlichung ihrer endgültigen Fassung werden Projekte zur Erweiterung der Schulen „Nicolae Iorga“, „I.L. Caragiale“ und „Regele Ferdinand“ eingereicht, deren Dokumentationen teils bereits ausgearbeitet sind.

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