Ex-König Mihai I. auf Platz eins auf der Vertrauensskala

Ergebnis einer IMAS-Umfrage von Mitte Januar

Dienstag, 31. Januar 2012

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Die IMAS-Umfrage, die vom  11. bis 17. Januar durchgeführt wurde, verzeichnet vor allem einen spektakulären Anstieg des Vertrauens in Ex-König Mihai I. Er steht mit 36,6 Prozent jetzt auf Platz eins auf dieser Liste. Ein Anstieg von 10 Prozent ist vor allem nach der Ansprache erfolgt, die Mihai I. vor dem Parlament gehalten hat, aber auch vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Straßenproteste. Gute Plätze nehmen auch andere Mitglieder des Königshauses ein.

Nach dem Ex-König folgen Oppositionspolitiker, und zwar Crin Antonescu (PNL) mit 25,4 Prozent und Victor Ponta (PSD) mit 22,5 Prozent. Auf Platz vier steht der Chef der Großrumänienpartei (PRM) Corneliu Vadim Tudor. Es folgt auf Platz fünf der neue Präsident des Senats, Vasile Blaga (PDL), der von allen Persönlichkeiten der Machtinhaber am besten platziert ist.

Der öffentliche Streit mit Dr. Raed Arafat und die Kundgebungen, die ihm gefolgt sind, haben Präsident Traian Băsesecu rund fünf Prozent der Vertrauensquote gekostet, sodass er auf dieser Liste seinen bisherigen Tiefstand von 8,60 Prozent erreicht hat. Schlechter steht aber Premier Emil Boc (PDL), in den 7,30 Prozent der Befragten Vertrauen haben.

Vizepremier Béla Markó (UDMR) erreicht immerhin noch 4,20 Prozent des Vertrauens, während sich die Vorsitzende der Abgeordnetenkammer, Roberta Anastase (PDL), mit 3,2 Prozent bescheiden muss.

Kommentare zu diesem Artikel

Helmut, 31.01 2012, 15:54
Wenn diese Umfrage stimmem sollte,zeigt es nur in welcher Krise sich die derzeitigen,führenden Politiker des Landes befinden.
Ein Herr Mihai I.I und sein Familienclan wären sicher nicht die richtigen Politiker die die Probleme des Landes lösen könnten,im Gegenteil sie würden die Situation nur noch verschlimmern.Personen welche bis jetzt überhaupt keinerlei politische Verantwortung für das Land tragen mussten,können sehr leicht Salbungsvolle Reden/Ansprachen halten.Bulgarien hat gezeit was daraus werden kann,wenn man Königsgeschlechter in der Demokratie an die Regierungsmacht bringt.Das Chaos und die Belastungen für die Menschen waren unterer dieser Regierung gigantisch.Sie wurden auch wieder abgewählt.
Sicher,die derzeitigen rumänischen Politiker sind teilweise auch sehr problematische Menschen. Jedoch noch immer besser als diese Figuren aus der Vergangenheit.

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