FBI-Chef mit rumänischen Behörden zusammengetroffen

Comey würdigt Zusammenarbeit mit dem SRI

Donnerstag, 05. März 2015

Bukarest (ADZ) – Der Chef des US-Bundespolizei FBI, James Comey, ist am Dienstag in Bukarest mit Staatschef Klaus Johannis, Premier Victor Ponta, Innenminister Gabriel Oprea, dem neuen SRI-Chef Eduard Hellvig sowie den Leitern der Staatsanwaltschaften, Tiberiu Ni]u, Laura Kövesi und Giorgiana Hossu, zusammengetroffen.

Kernthemen der Gespräche waren zum einen die Zusammenarbeit im Bereich der Rechtspflege und -durchsetzung, Maßnahmen zu Konsolidierung des Rechtsstaats in Rumänien angesichts der zunehmenden Herausforderungen in der Region und zum anderen neue Kooperationsprojekte.

So tauschten sich Johannis und Comey nach Angaben des Pressebüros der Präsidentschaft auch über die Zusammenarbeit auf militärischer Ebene, im Bereich der Gegeninformation und des Gesetzesvollzugs aus, während mit Premier Ponta Möglichkeiten der Ausweitung „spezifischer bilateraler Projekte“ erörtert wurden. Ausdrücklich würdigte der FBI-Chef bei dieser Gelegenheit die mit dem rumänischen Inlandsnachrichtendienst SRI bestehende Zusammenarbeit – sie sei „eine unserer weltweit besten“ und „wesentlich“ bei der Bekämpfung des Terrorismus sowie der Cyberkriminalität, hob Comey in seinem Gespräch mit dem neuen Ressortchef Hellvig hervor. Der FBI-Direktor eröffnete zudem, dass bis dato 32 rumänische Offiziere bei der FBI-Akademie in Quantico, Virginia, aus- und weitere 41 an der FBI-Akademie in Budapest fortgebildet wurden.

Kommentare zu diesem Artikel

Don Emilio, 05.03 2015, 22:39
Kein US-Geheimdienst hat 9/11 verhindert, und auch in Boston haben sie nichts gewußt.
Die haben hier gerade noch gefehlt.
NSA ist auch nicht weit.
Johannis sollte sich lieber mit der Armut im Land und den vielen Menschen in Rumänien, die ohne trinkbares Wasser leben müssen. Zum Beispiel.Heute!
Und sich nicht mit Prestigeprojekten beschäftigen, wie Schengen.
Er soll mal auf dem Land fragen wen das interissiert. Keine Sau. Die VIP´s haben ohnehin Diplomatenpässe. Es gibt viel zu tun in Rumänien. Und noch etwas, von wem wird Rumänien denn bedroht? Von den Russen? Plötzlich? Da lachen ja meine berühmten rumänischen Hühner. Glaubt er denn, die Amerikaner kämen flugs angelaufen und würden gerade Rumänien retten? Nein, sie wollen erst mal ihre Raketen in der Nähe zu Russland aufstellen. Arbeitsplätze für Rumänen? Augenreiben, sonst nichts. Vieleicht Putzfrauen..!
NATO? Vollpfosten. Das fing mit Rasmussen an und setzt sich mit Stoltenberg fort.
Nix für ungut.

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*