Feldwege werden hergerichtet

Zugang für Parzellen verbessert

Donnerstag, 22. August 2013

Karansebesch - Das vor einem Jahr angekündigte Projekt der Stadt Karansebesch, in drei Flurräumen rund um die Stadt mehrere neue Feldwege zu errichten, um den Landwirten den Zugang zu ihren Feldern zu erleichtern, ist in der Umsetzungsphase. Die Gewinnerfirma der Ausschreibung arbeitet seit einer Woche in zwei der drei anvisierten Räume am Feldwegebau und richtet fünf Kilometer Feldwege her. Im Flur Racoviţa haben Aushubarbeiten für das Fundamentbett des Feldwegs begonnen, der 2,1 Kilometer lang sein wird. Im eingemeindeten Jupa, im Westen der Stadt, laufen ebenfalls Aushubarbeiten für einen 2,6 Kilometer langen Feldweg. Das gesamte Aushubvolumen der Vorbereitungsarbeiten für diese Feldwege, ebenso wie jener von der 480 Meter langen Fortsetzung der Ştefan Jianu-Straße im Stadtviertel Pipirig in Richtung der Umgehungsstraße, wird in einen kleinen Sumpf zwecks dessen Auffüllung gekarrt. Der Sumpf befindet sich im Norden der Stadt, rechts der Stadtausfahrt in Richtung Ferdinandsberg/Oţelu Roşu – Eisernes Tor von Siebenbürgen, wo das Gelände durch die Auffüllung erweitert wird für mehrere anstehende Investitionen.

Laut Bürgermeister Ion Marcel Vela, der die Angaben gemacht hat, kostet diese Investition für die fünf Feldwege rund eine Million Euro. Sie dient sowohl den kleinen Landwirten, denen ein besserer Zugang (über die mehrheitlich einbahnigen Asphaltbänder) zu ihren Feldern ermöglicht wird, aber auch der grundsätzlichen Entlastung der Stadtstraßen und sogar der Gehsteige vom landwirtschaftlichen Verkehr, weil durch die Alternative guter Feldwege der Zwang gelockert wird, mit landwirtschaftlichen Maschinen Straßen von öffentlichem Interesse auf Stadtgebiet zu benutzen, wie bisher geschehen.

Insgeheim meint man aber in Karansebesch auch, dass der im Stillen tobende Konkurrenzkampf zwischen den beiden stellvertretenden Vorsitzenden der Mit-Regierungspartei PNL, dem Kreisratsvorsitzenden und prominentesten Parteiüberläufer des Jahres 2012, Sorin Frunzăverde, und dem treuen Parteisoldaten der PNL, Ion Marcel Vela, durch solche Aktionen zur faktischen Empfehlung für Vela gerät, der sich angeblich den künftigen Gouverneursposten – oder wie der Titel/die Funktion letztendlich heißen mag – der Region Banat wünscht, für den Frunzăverde als der aussichtsreichste Kandidat gilt.

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