Festival „Haferland-Woche“

Samstag, 15. Juni 2019

Veronica und Michael Schmidt, Caroline Fernolend, Florian Fekete, Cristian Gherghiceanu (v.l.n.r.) Foto: Călin Stan

 Bukarest - Die siebente Auflage des Festivals „Haferland-Woche“ findet dieses Jahr vom 25. bis zum 29. Juli wie üblich im Herzen Siebenbürgens statt. Dienstag, am 11. Juni, haben bei einer Pressekonferenz die Organisatoren Michael Schmidt, Vorsitzender der gleichnamigen Stiftung und des Betriebs „Automobile Bavaria“, seine Frau Veronica Schmidt, Vizepräsidentin der Stiftung, Caroline Fernolend, Präsidentin des Vereins „Mihai Eminescu Trust“, Florian Fekete, Projektleiter bei der von Peter Maffay gegründeten „Tabaluga“-Stiftung und Cristian Gherghiceanu, Projektleiter beim „ADEPT“-Verein wichtige Angaben zum Event mitgeteilt. Das Festival wird innerhalb von fünf Tagen der Reihe nach in zehn Dörfern zu Gast sein, und zwar in Arkeden/Archita, Weißkirch/Viscri, Hamruden/Homorod, Keisd/Saschiz, Reps/Rupea, Kreuzdorf/Criţ, Bodendorf/Buneşti, Radenthal/Roadeş, Meschendorf/Meşendorf und Klossdorf/Cloaşterf. Hauptziel der Veranstaltungsreihe ist die Förderung der Kultur und des Brauchtums der Siebenbürger Sachsen. Die Organisatoren beabsichtigen auch, eine beträchtliche Anzahl von Touristen vom In- und Ausland in die Gegend zwischen Reps und Schäßburg anzulocken, die von Ortsleuten, nach der angebauten Haferkultur, „Haferland“ benannt wurde.

Wie immer ist das Fest von einem Kernthema geprägt und diesmal rückt die Gemeinschaft ins Rampenlicht. Demnach steht die Veranstaltung unter dem Motto:„Sei Teil der Gemeinschaft!“ und eine Woche lang kann jeder sich die Lebensweise der Siebenbürger Sachsen aneignen. Darüber hinaus wurde die Kunst als Nebenthema gewählt, da sie der Gemeinschaft Kohäsion, Stärke und Erkennbarkeit verleiht. Der Miteinbezug der Kunst stellt neben den Live-Projekten eine der diesjährigen Neuerungen dar und wird anhand von Fotoausstellungen, einer Bildausstellung nach Hans Schusters Gemälden und der „Geschichte der siebenbürgisch-sächsichen Holztruhen“ betitelten Ausstellung veranschaulicht werden. Zudem enthält das abwechslungsreiche Programm noch Filmvorführungen im Freien, Konzerte, volkstümliche Lieder und Tänze. Besucher jung und alt können sich außerdem an verschiedenen Kunstwerkstätten beteiligen und selbstverständlich auch traditionelle Gerichte essen.

Weitere Infos und das vollständige Programm unter www.haferland.ro.



Kommentare zu diesem Artikel

dan, 16.06 2019, 22:51
in 5 Tagen in 10 Dörfern... das ist schlecht geplant.
Es geht wohl auch bei diesen Festen mehr um Oberflächlichkeit, Saufen und Fressen... und die meist gutgenährten Honorationen zeigen sich, sicher nicht in allen 10 Dörfern.
Alles nur des Kaisers neue Kleider... viel Konsum und wenig Kultur.
Aus Nicht-Sachsen können keine Sachsen gemacht werden, liebe Organisatoren.
Das Ganze scheint mehr an die Dambovita zu passen, wo M. Schmidt inzwischen heimisch geworden ist, als nach Siebenbürgen.
Auch ein Peter Maffay hält sich inzwischen von diesem balkanischen Treffen meist fern.
Genauso wie von Dinkelsbühl, wo er noch vor Jahren voller Hoffnung auf Gleichgesinnte aufgetreten ist.
Dieter, 16.06 2019, 17:18
Radenthal, Kreuzdorf, der spinnt!

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