Festliche Orgeleinweihung

Ungewöhnlich viele Gäste waren erschienen

Dienstag, 14. Juli 2015

Bei schönstem Sommerwetter trafen Gäste von nah und fern in der Kirche von Nussbach zu der Einweihung der Orgel ein.
Foto: Dieter Drotleff

Kronstadt – In festlichem Rahmen fand am Samstag, dem 11. Juli, die Wiedereinweihung der Orgel in der Evangelischen Kirche A.B. von Nussbach/Măieruş statt. Fast sämtliche Pfarrer des Burzenlandes, Kuratoren der Kirchengemeinden, Mitglieder des Kronstädter Bezirkskonsistoriums und Gäste aus dem Ausland beteiligten sich an dem Festgottesdienst, in dem die Orgel nach einer „Generalüberholung“, wie Orgelrestaurator Bors Lászlo diese bezeichnete, eingeweiht wurde. In seiner Predigt würdigte Bischofsvikar und Dechant des Kronstädter Kirchenbezirkes Dr. Daniel Zikeli, Stadtpfarrer von Bukarest, den unermüdlichen Einsatz der Kirchengemeinden Orgeln, Kirchen und Türme in den letzten Jahren zu restaurieren. Diese war nun schon die vierte Orgeleinweihung im Kronstädter Kirchenbezirk seit dem er zum Dechanten gewählt worden ist.  Nach dem Gottesdienst traf man sich zu einem Empfang im Pfarrhof und anschließend zu einem Orgelkonzert, wobei Ursula Philippi und Eckart Schlandt die wiedergewonnenen Eigenschaften dieser „Königin der Instrumente“ unter Beweis stellten. 

Anschließend an das Mittagsessen im Gemeindesaal wurden Gruß und Dankesworte an das Presbyterium der Kirchengemeinde, an Kurator Georg Foof seitens des Kurators des Kronstädter Evangelischen Kirchenbezirkes Ortwin Hellmann, des Vorsitzenden der Nussbächer Heimatortsgemeinschaft in Deutschland Harald Zelgy, Lehrerin Katharina Cloos-Szöllösy aus Klausenburg/Cluj Napoca und Wolfgang Wittstock, Vorsitzender des Deutschen Kreisforums (DFDKK), gerichtet. „Diese Orgel zu renovieren war fürwahr ein großes Unterfangen, und dabei bedurfte es nicht nur finanzieller Aufwendungen. Nimmt aber eine Gemeinde, eine Gemeinschaft ein solches in Angriff, so ist das wohl bedacht: und in Bewusstsein ihrer Identität bekennt sie sich damit nicht nur zu ihrer evangelischen Kirchenmusiktradition, die über Jahrhunderte auch in unserem Gotteshaus gepflegt wurde, sondern zu ihrer evangelischen und siebenbürgisch-sächsischen Tradition und Kultur als Ganzem“, betonte Harald Zelgy. In einem ausführlichen Bericht über diese Festlichkeit kommen wir in der KR vom 23. Juli zurück.

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