Festreden im Zeichen der Flüchtlingskrise

Premier Ponta Ehrengast des Empfangs zum Nationalfeiertag Österreichs

Freitag, 23. Oktober 2015

Bukarest - Vor genau 60 Jahren bekannte sich die Republik Österreich zur „immerwährenden Neutralität“, womit sie den am 15. Mai 1955 unterzeichneten Staatsvertrag in die Tat umsetze. Das Vertragswerk mit den Siegermächten des Zweiten Weltkriegs erlaubte es dem Land, eine friedliche Entwicklung in der Mitte Europas einzuschlagen. „Die volle Souveränität wurde zurückerlangt, und am Ende dieser Entwicklung stand der EU-Beitritt unseres Landes vor genau 20 Jahren“, betonte Botschafter Gerhard Reiweger in seiner Festrede auf dem Empfang anlässlich des österreichischen Nationalfeiertags in Bukarest. Den Weg in die internationale Staatengemeinschaft habe sein Land gemeinsam mit Rumänien beschritten – schließlich seien beide Staaten 1955 zusammen der UNO beigetreten. Auch in der Gegenwart seien sie eng miteinander verbunden: Die aktuelle Flüchtlingskrise zwinge sie zum gemeinsamen Handeln im Rahmen der Europäischen Union. Reiweger blickte optimistisch in die Zukunft: „Die EU wird gestärkt aus dieser Krise hervorgehen.“ Der Botschafter lobte die Fortschritte, die beide Länder bisher erreicht hätten: So sei das Engagement österreichischer Firmen in Rumänien nicht mehr wegzudenken, und die Unterstützung beim Aufbau eines dualen Ausbildungssystems trage erste Früchte.

Premierminister Victor Ponta sprach der Festgesellschaft seine Glückwünsche aus: „Rumänien hat in Österreich einen wahren Freund.“ Auch er lobte die enge Kooperation beider Länder bei der Etablierung eines neuen Berufsbildungssystems: „Neben anderen Partnern wie Deutschland können wir uns dabei stets auf Österreich verlassen.“ Ponta ging auch auf das dominierende Thema dieser Tage ein: Die Flüchtlingskrise stelle die gesamte Europäische Union vor immense Herausforderungen, doch Rumänien werde seinen Beitrag leisten. „Die Europäische Union ist eine Solidargemeinschaft, und wir werden uns selbstverständlich an der Bewältigung der Krise beteiligen.“
Der anschließende Festempfang bot den Gästen die Gelegenheit, sich über politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragen auszutauschen und eine kulinarische Reise in das Alpenland zu unternehmen.

Kommentare zu diesem Artikel

Tourist, 27.10 2015, 15:37
lieber Norbert, mit der ethnischen Kategorisierung bezüglich meiner Person täuschen Sie sich. Ich bin weder das eine, noch das andere.
Norbert, 26.10 2015, 21:54
Ich bin Deutscher aus Deutschland..Und kein Rumäne der auch deutsch spricht. Die Deutschen aus Rumänien leben alle außerhalb Rumäniens die übrig gebliebenen sind romanisierte.Man erkennt sie an den schwachen Komentaren siehe Tourist. Wir deutsche aller Parteien bewegen Dinge da können Rumänen nur träumen.Wir haben bis jetzt 1.5 Billionen Euro von Qest nach Ostdeutschland transveriert. Wir haben über 18 Millionen Flüchtlinge nach dem Krieg integriert.Nach 1990 über 3 Millionen Deutsche aus dem Ostblock.zu uns kommen jährlich über 1 Million Menschen aus aller Herrenländer.Wir haben die Gottähnliche Angie an der Regierung.Die Deutschen machen das mit links.Das eine Rumäne der deutsch spricht allso ein romanisierter. Das erkennt man an den Aussagen .Wie bei der rumänischen Politik Nichtskönner ..Angsthasen.Das Gehirn ist halt mit anderen Dingern in Rumäien beschäftigt.Wie kriege ich als Rumäne für nichts tun alles ab.Nix machen nur hand auf ..das ist das einzigste was aus Rumänien täglich kommt.Das wissen alle Flüchtlinge ..lieber wandern sie über die Wüste Gobi aus bevor sie nach Rumänien gehen.Wer will auch schon in so ein korupptes Land..Die größten Bettler die rumänische Politik..dann kommen die Bürger die Barfuß nach Deutschland kommen .selbst die Bettler verlassen dieses Koruppte Land.Aber das Maul immer ganz groß..Ich bin froh Deutscher zu sein..Das sagen auch die Siebenbürger Sachsen.Aber mit romaniserten wollen wir nix zu tun haben.Uns sind die Syrer dreimal lieber als die Rumänen
Tourist, 26.10 2015, 19:37
Europa wird an dieser Flüchtlingskrise zerbröseln, nicht wachsen. In D und A sind die bürgerlich-konservativen Parteien so weit nach links gerückt, dass rechts nur mehr Neonazis herbeiphantasiert werden. Demgegenüber rücken Länder wie Polen, Ungarn, Tschechien, die Slowakei und Slowenien weiter nach rechts. Die wollen einfach keine arabische Masseneinwanderung. Die Franzosen freuen sich noch über die Schwächung Deutschlands, noch. Bald trifft es sie selber, wenn Algerien kracht.

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