Finanzminister optimistisch betreffend IWF-Zielvorgaben

Rumänien muss im Juni 122 Millionen Euro zurückzahlen

Mittwoch, 05. Juni 2013

Bukarest (ADZ) - Finanzminister Daniel Chiţoiu ist der Meinung, dass die Regierung bis zum 20. Juni – der Tag, an welchem ein Gewinner im Privatisierungsverfahren von CFR-Marfă feststehen sollte – alle Zielvorgaben des Internationalen Währungsfonds erfüllen wird. Dies gab der Minister und Vizepremier am Montag nach einem Treffen mit PSD-Senatoren bekannt.
Der Nachrichtenagentur Agerpres erklärte Chi]oiu am Wochenende, dass alle anderen Vorgaben, wie zum Beispiel die Zahlung von Rückständen, Strukturreformen oder die Börsennotierung verschiedener Staatsunternehmen entsprechend der Vereinbarungen mit dem IWF erledigt worden seien.

Weiter sagte der Finanzminister, dass über ein neues Abkommen mit dem IWF diskutiert werden kann, sobald der jetzige Abschlussbericht den Gouverneursrat des IWF erreicht. Dieser soll den Bericht am 26. Juni analysieren.

Rumänien muss am 23. Juni auch eine Tranche von 122,1 Millionen Euro an den IWF zurückzahlen, nachdem in den ersten fünf Monaten des Jahres bereits 428,5 Millionen Euro bezahlt wurden. 2013 hat Rumänien insgesamt 1,164 Milliarden Euro an den IWF und die Europäische Union im Rahmen der Rückzahlung des 19,95 Milliarden schweren Kredits aus dem Jahr 2009 zu begleichen. Das laufende Präventivabkommen beträgt fünf Milliarden Euro, die aber nur im Ernstfall abgerufen werden.

Kommentare zu diesem Artikel

Manfred, 06.06 2013, 22:26
Norbert!Sie haben recht!Das ist das selbe Niveau wie von Ihrem Übersetzer!Welches Programm benutzen Sie?
Norbert, 06.06 2013, 01:03
Mein Gott was ist das für eine Sprache ,selbst wenn es ins deutsche übersetzt wird,absolute Scheiße. Was sagt der Finanzminister?er meint!! was meint er??WENN..WENN Das Privatisierungsverfahren feststehen sollte. WENN nicht.. Dazu sagt er nichts. Die rumänische Sprache ist Scheiße. Immer mit wenn und aber vielleicht.ach sollen es doch die anderen machen.
Konrad, 05.06 2013, 09:52
Die 2009 amtierende rumaenische Regierung haette ( nach meiner pers. Meinung ) besser daran getan, die Budgets so zu planen, dass Kredite des IWF nicht in Anspruch genommen werden mussten. Sie hat sich dem Diktat des IWF unterworfen, und die
sekundaeren Auswirkungen fuehlt jeder, der in Rumaenien lebt, arbeitet oder Geschaefte betreibt. Ein Beispiel fuer unverstaendliche Fehlentscheidungen ist der Bau von Autobahnen in diesem Lande, den man besser privaten Investoren ueberlassen haette, die die Amortisation aus nutzungsabhaengiger Maut oder aus Vignettenverkauf erwirtschaften. Dies funktioniert schliesslich auch in anderen EG - Laendern. Unsere ( bedauerlicherweise beratungsresistente ) Regierung, und gemeint ist die aktuell amtierende, sollte sich jenseits der Ideologien um die Foerderung eines gesunden, leistungsfaehigen Mittelstandes bemuehen. Dazu gehoert z.B. auch, dass die Voraussetzungen fuer die Eroeffnung eines Gewerbebetriebes sowie das dazugehoerige Genehmigungsverfahren "entbuerokratisiert" wird. Dann wuerde die Reduzierung des aufgeblaehten Verwaltungs- und Kontrollapparates in Rumaenien durch Freiwerden von gebundenen Budgets sehr schnell dazu fuehren, dass man dem IWF das Diktat wieder aus der Hand nimmt.

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