Flashmob vor Rathaus gegen Umweltverschmutzung

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Mit chirurgischen Masken vor dem Bukarester Rathaus
Foto: Agerpres

Bukarest (ADZ) - Mit chirurgischen Masken wurde am Mittwoch vor dem Rathaus gegen die anhaltende Luftverschmutzung in Bukarest protestiert. Der Flashmob wurde von der NGO Bürgerinitiativgruppe Kisseleff organisiert, die auch Unterschriften für einen Protestbrief an das Rathaus sammelte. Grund ist eine bereits im Mai erfolgte Warnung der EU-Kommission, man werde wegen permanenter Überschreitung der von der EU empfohlenen Grenzwerte und unzureichender Maßnahmen für eine Verbesserung Klage am EU-Gerichtshof (CJUE) einreichen. Dies ist inzwischen geschehen. Bemängelt werden u. a. unzureichende Maßnahmen zur Reduzierung von Feinstaub. Die Sanktionen gegen die Umwelt verschmutzende Baustellen würden nicht angewandt. Wenn es zur Verurteilung kommt, muss das Rathaus Bukarest mit Strafen zwischen 100.000 und 400.000 Euro pro Tag rechnen. Die NGO plant weitere Aktionen zur Sensibilisierung der Bürger, die von der NGO CeRe unterstützt werden.

 

Kommentare zu diesem Artikel

johannes, 13.12 2018, 14:46
Muss erst jemand mit Gasvergiftung vom Fahrrad fallen. Hoffentlich nicht vor ein regulär langsam fahrendes Auto. Die Schuld trifft dann nur den Fahrer. Denn, bitteschön. Andere Leute vertragen ja die schlechte Luft bestens. Sogar in Kinderwägen herumkutschierte Kleinkinder. Alles nur Panikmache. Erst wenns an den Geldbeutel geht macht die Politik oder Administration was.
Denkt man. Der Dumme ist sowieso der Steuerzahler.

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