Flüchtlingskrise: NGO fordern Behörden zum Umdenken auf

Premier: Ein zutreffender und opportuner Appell

Samstag, 26. September 2015

Bukarest (ADZ) – Die rumänische Zivilgesellschaft hat am Donnerstag an die Behörden des Landes appelliert, ihre Haltung in der Flüchtlingskrise zu revidieren und ein „Zeichen des Vertrauens, der Menschlichkeit und Solidarität zu setzen“.

Die bisherige Positionierung sei „inadäquat“ gewesen – weder im Geiste der von Rumänien eingegangenen internationalen Verträge noch „der Traditionen eines Landes“, das Flüchtlinge in der Vergangenheit schon oft willkommen geheißen habe, hieß es in dem von rund 50 Nichtregierungsorganisationen unterzeichneten Aufruf, darunter Pro Democraţia, APADOR-CH, die Stiftung zur Förderung der Zivilgesellschaft, die Rumänische Akademische Gesellschaft (SAR), der Verein „Salvaţi Copiii“ u.a.

Die NGO beklagten zudem die zu diesem Thema auf Regierungs- und Parlamentsebene völlig ausgebliebene Debatte, zumal Krisen wie diese „nicht hinter geschlossenen Türen und im Namen eines auferlegten nationalen Interesses“, sondern „gemeinsam, durch Einbeziehung der gesamten Gesellschaft“ zu bewältigen seien. Dutzende NGO stünden bereit, die Behörden jederzeit zu unterstützen, hieß es weiter im Aufruf. Premier Victor Ponta reagierte umgehend: Der Appell der Zivilgesellschaft sei „zutreffend und opportun“, schon kommende Woche werde die Regierung mit Vertretern der NGO zusammentreffen, um gemeinsame Schritte festzulegen, schrieb Ponta in einem Facebook-Eintrag.

Kommentare zu diesem Artikel

Manfred, 27.09 2015, 13:47
Ich geb Dir´s schriftlich,Dan:Wir Deutsche hassen uns nicht und wir verachten uns nicht,wir baden auch nicht im Selbstmitleid.
Hoffentlich kommst Du nie in eine Notsituation und triffst dann auf Deinesgleichen...
Kritiker, 27.09 2015, 10:36
@Dan - ich schäme mich für Sie! Ihre Denkweise deckt sich keinesfalls mit meinen Vorstellungen von einem zivilisiertem Europa. Leute wie Sie waren die Ursache von Katastrophen im Europa des vergangen Jahrhunderts.
dan, 27.09 2015, 08:45
Kritiker ist hier die GPO bzw. "Staatspolizei" und sagt, wer wen hasst.
Dabei hasst Kritiker anscheinend sich selbst und sein deutsches Volk... und ist als Gutmensch auch noch stolz darauf.
Wollen wir in Rumänien und Osteuropa, und allen anderen normalen Staaten auf dieser Welt auch wie die Deutschen uns selbst hassen oder verachten--- und kleinkariert überall "Fremdenhass" wittern, während es um´s eigene Überleben geht?
dan, 27.09 2015, 08:42
Diese NGO´s wollen doch nur selbst Geld erhalten... weil sie angeblich den Flüchtlingen helfen.
Doch diese NGO´s haben von ihren westlichen Verwandten gelernt, daß man den dummen Steuerzahlen schröpfen kann, indem man Geld für egal welchen Scheiß von den Behörden fordert... und meist auch erhält.

Die Frage ist nur, wie lange sich die Steuerzahler das ansehen werden, und sich für dumm verkaufen lassen - insbesondere in Deutschland, wo 170 Milliarden EUR pro Jahr an solche "Hilfsorganisationen" abgegeben werden, wobei meistens unklar und ungeprüft bleibt, wo das Geld wie verwendet wird..
Wollen wir auch wie in Deutschland, daß Bürger ihr Privateigentum dem Staat zu Verfügung stellen müssen, oder daß Bürger aus Staatswohnungen raus müssen- weil der Staat bzw. NGO´s mehr verdienen, wenn sie Flüchtlinge in die Häuser einlagern??
Kritiker, 26.09 2015, 18:20
@Schorsch - entnehme ich da einen Fremdenhass aus Ihrem Kommentar?
Manfred, 26.09 2015, 13:04
Schorsch!Wer sich nicht an die Gesetze des Gastlandes hält,wer Identitätsschwindel begeht,der kann und muß bestraft und ggf. ausgewiesen werden,das ist klar.Eine generelle Ablehnung verstößt nicht nur gegen EU-Recht,sondern auch gegen die UN-Menschenrechtskonvention.
Schorsch, 26.09 2015, 10:06
O das ist ja toll, die NGOs bieten ihre Hilfe an. Wie viel Geld haben sie denn zur Verfügung?? Wie viele Häuser, in die man die teilweise gewaltbereiten Einwanderer stecken kann? Haben sie schon Einsicht, wie viele davon IS-Terroristen sind? Haben sie mal mit den friedlichen Muslimen in der Dobrudscha gesprochen über die Versuche zur Einflussnahme auf den friedliebenden Euro-Islam in Rumänien? Haben sie schon Räume ausgesucht für Durchführung von Scharia-Gerichten? Medizinische Stationen für die Durchführungen der Zwangsbeschneidungen bei den muslimischen Mädchen, die dort in dem Islam, wo diese herkommen, Brauch ist? Macht man sich überhaupt Gedanken über die Gefahren??

Ein Hoch auf Viktor Orban! Statt sich von den NGOs umschwärmen zu lasse, sollte Ponta mit Orban gemeinsam die Grenzen beider Länder sichern. Orban ist zur zeit der letzte echte Europäer unter den Staatenlenkern Europas, der noch Ar... in der Hose hat und weiß, was eine islamische Invasion aus dem Nahen Osten bedeutet.

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