Folterer Vişinescu zu zwanzig Jahren Haft verurteilt

Freitag, 12. Februar 2016

Bukarest (ADZ) - Das Oberste Gericht hat am Mittwoch den früheren Leiter der Haftanstalt Râmnicu Sărat, Alexandru Vişinescu, wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit rechtskräftig zu 20 Jahren Haft verurteilt und damit die Urteile der Vorinstanzen aufrechterhalten.

Die Instanz sah es als erwiesen an, dass der heute 90-Jährige zwischen 1956 und 1963 in Râmnicu Sărat ein „Vernichtungsregime“ geführt und den Tod von mindestens 14 Häftlingen, darunter prominente Politiker der Vorkriegszeit, zu verantworten hat. Vişinescu, der bis zum Schluss keine Reue zeigte, ist der erste kommunistische Folterer, den die rumänische Justiz seiner gerechten Strafe zuführt. Der Verurteilte hat seine Haftstrafe bereits angetreten.

Kommentare zu diesem Artikel

Tourist, 12.02 2016, 19:01
Der Kommunismus behauptet von sich selbst immer eine humanistische Ideologie zu sein, die die ideale alle Menschen glücklich machende Gesellschaftsform aufbauen will. Wenn dem so wäre, dann könnte man ja noch verstehen, dass politische Dissidenten, die diesem hehren Ziel im Wege stehen, etwa in einem entlegenen Luftkurort interniert werden, in Hotels und Pensionen, um sie aus den großen Städten wegzuhaben, wo man währenddessen an der glorreichen Utopie bastelt. Aber nein, solche Leute wurden gequält, sadistisch gefoltert und umgebracht. Daran erkennt man, dass der Kommunismus eine Lüge ist und überhaupt keine humanistische Ideologie. Und da diese Verbrechen überall passiert sind, wo Kommunisten jemals die alleinige Staatsmacht innehatten, von China über die DDR bis Kuba, kann es kein Ausrutscher oder Fehler im System sein. Der Kommunismus ist eine menschenverachtende Hassideologie.
Manfred, 12.02 2016, 13:55
Normalerweise habe ich bei Greisen Mitleid...aber da er keine Reue empfindet,mag er sein Ende im Knast verbringen.

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