Fortbildung über junge Kulturszene in Deutschland

Teilnehmer von allen Deutschen Kulturzentren im Land

Freitag, 24. Januar 2014

Bukarest - Was ist gerade in Deutschlands Kulturlandschaft los? Unter dieser Leitfrage fand Anfang dieser Woche ein zweitägiges Seminar für die Mitarbeiter der Deutschen Kulturzentren aus ganz Rumänien im Goethe-Institut in Bukarest statt. Die Referentinnen Lydia Jakobi und Juliane Schulz gaben den Teilnehmern dabei nicht nur einen Überblick der aktuellen kulturellen Entwicklungen in Deutschland: Schwerpunkt war am Montag, dem 20. Januar, die junge Kulturszene Leipzigs. Am Dienstag folgte ein Workshop im journalistischen Schreiben, in effektiver Pressearbeit und in der praktischen Planung von Veranstaltungen. „Die Teilnehmer sind teilweise noch recht neu in ihren Posten und wir hoffen, dass sie mit einem besseren Wissen über die junge deutsche Kulturlandschaft aus dem Seminar hinausgehen“, so Jakobi, die in Leipzig Journalistik studiert und sich ehrenamtlich im Jugend-Kulturzentrum „Conne Island“ engagiert.

„Am Dienstag setzten wir die Priorität dann vor allem darauf, wie man mit wenig Geld Veranstaltungen organisieren kann“, ergänzt Schulz, die im Leipziger „Conne Island“ als Veranstaltungsmanagerin tätig ist. „Der Idealfall wäre natürlich, wenn man Kontakte austauschen und Künstler nach Rumänien vermitteln könnte!“ Die Teilnehmer waren aus den Deutschen Kulturzentren in Hermannstadt/Sibiu, Kronstadt/Braşov, Chişinău, Jassy/Iaşi, Temeswar/Timişoara und Klausenburg/Cluj-Napoca zu der Weiterbildung angereist. Von ihnen gab es durchweg positives Feedback: „Durch das Seminar haben sehr viele Impulse bekommen“, so Ildiko Suraniy aus Klausenburg. Raluca Popa aus Temeswar stimmte zu: „Alle meine Fragen konnten beantwortet werden und es war gut, dass wir die Gelegenheit hatten, mit jemandem aus Deutschland zu sprechen und sich auszutauschen.“ Die Leiterin des Goethe-Instituts, Beate Köhler, lobte den „geschickten Überblick über die deutsche Kulturszene“, gab den Teilnehmern jedoch zu verstehen, dass das Seminar keine Reise nach Deutschland ersetze.

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