Fortbildungsprogramm des DSTT

Vierte Sommerschule in Wolfsberg

Dienstag, 25. August 2015

Aufnahme von einem Workshop der Wolfsberger Sommerschule 2014. Foto: DSTT

Wolfsberg (ADZ) - Die vierte Sommerschule des Deutschen Staatstheaters Temeswar/Timişoara (DSTT) läuft derzeit im Banater Bergland. Bis zum 6. September wird das Fortbildungsprogramm des DSTT in Wolfsberg/Gărâna ausgetragen und besteht aus Fachworkshops mit Schauspielern des DSTT und Studenten des Fachbereichs Schauspiel in deutscher Sprache an der Temeswarer West-Universität. Ausgewählte Mitglieder der deutschsprachigen Jugendtheatergruppen hospitieren dieses Jahr erstmals bei der Sommerschule. Im Rahmen der Workshops werden Fähigkeiten und Fertigkeiten der Spieler trainiert und gefördert, so u.a. emotionale Kommunikation, Schauspiel und Stimmeinsatz, Körpertraining, Tanzimprovisation, Rollen- und Szenenstudium. Ein besonderes Augenmerk gilt der interkulturellen Kommunikation bei der Entstehung und Entwicklung von Kulturprojekten.

Ein Fortbildungsmodul der diesjährigen Sommerschule steht unter der Leitung von Stephan Perdekamp und Sarah Victoria vom P.E.M.-Zentrum aus Hamburg (Perdekamp’sche Emotionsmethode). Stephan Perdekamp hat die mittlerweile nach ihm benannte Perdekamp’sche Emotionsmethode entwickelt und zahlreiche Fortbildungen, u.a. in den USA, Großbritannien, Südafrika, Griechenland und Rumänien, gehalten. Ein weiteres Modul wird von Doz. Dr. Miklós Bács, von der Theater- und Fernsehfakultät der Babeş-Bolyai-Universität Klausenburg/Cluj-Napoca und Schauspieler am Ungarischen Staatstheater Klausenburg geleitet. An seiner Seite stehen auch die Schauspieler Andrea Gavriliu und Ştefan Lupu aus Bukarest. Die Sommerschule in Wolfsberg wurde vom DSTT 2009 als Fortbildungsprogramm initiiert. Bislang erlebte die Schule drei Auflagen, in den Jahren 2009, 2010 und 2014, mit Künstlern und Pädagogen aus Deutschland, den USA und Rumänien. Das Projekt entsteht in Partnerschaft mit dem Interethnischen Departement im Rahmen des Generalsekretariats der Regierung Rumäniens, mit Unterstützung durch die Stadt Temeswar, die Gemeinde Weidenthal/ Brebu Nou und den Kreisrat Karasch-Severin/Caraş-Severin.

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