Fotoausstellung Luise und Francisc Finta

Ein Ausdruck gutnachbarschaftlicher Kulturbeziehungen im Banat

Samstag, 21. April 2018

Reschitza - Die Beziehungen der Reschitzaer Deutschen mit jenen in der Banater Haupt- und bald Kulturhauptstadt Europas Temeswar bestehen seit vielen Jahren. Erwähnenswert sind die vielen Vorstellungen des Temeswarer Deutschen Staatstheaters in früheren Zeiten in Reschitza, aber auch die der Reschitzaer deutschen Operettengruppe in Temeswar, selbstverständlich vor der Wende 1989, als diese noch existierte.

Als der Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“ am 19. November 1989 gegründet wurde, bekam er volle Unterstützung seitens der Temeswarer Volksuni und ihres damaligen Leiters Erich Pfaff. Nach der Wende intensivierten sich diese Beziehungen noch mehr, so dass man heutzutage von einer ersprießlichen Zusammenarbeit sprechen kann.

Familie Luise und Francisc Finta ist eine der Familien in Temeswar, die die Freundschaft zwischen ihrer Heimatstadt und Reschitza seit vielen Jahren aufrechterhält. Diesmal waren beide als Gäste in Reschitza. Am 18. April 2018 fand im Deutschen „Alexander Tietz“-Zentrum Reschitza unter dem Motto „Begegnung mit Freunden“ eine Veranstaltung mit Luise und Francisc Finta statt. Luise Finta wurde zum Beginn der Begegnung mit einem Blumenstrauß und einem „Hoch soll sie leben“ für ihren am Vortag begangenen Geburtstag gefeiert. Francisc Finta folgte anschließend mit der Einführung zu einer Fotoausstellung über „Winter und Frühjahr im Banater Bergland“. Zum Schluss der Veranstaltung zeigte er am Bildschirm eine Fotomontage mit schönsten Schnappschüssen aus der Karascher Klamm. Über die gezeigten Fotos sprach seitens der Gastgeber Elvira Teresia Szlovig.

Für Musik und gute Unterhaltung sorgten an diesem Nachmittag der „Franz Stürmer“-Chor (Dirigentin: Elena Cozâltea), Lucian Duca von der „Intermezzo“-Musikgruppe, das Duo Gassenheimer und seitens des „Banater Bergland“-Musikensembles George Gassenheimer und Janny Zelko.
In Rahmen der Veranstaltung widmete man eine Gedenkminute dem vor kurzer Zeit unter tragischen Umständen verstorbenen Dipl.-Ing. Karl Ludwig Lupșiasca.

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