Freiheitsberaubung: Becali blühen elf Jahre Haft

Mittwoch, 30. Januar 2013

Bukarest (ADZ) - Für den Abgeordneten George „Gigi“ Becali (PNL) wird’s eng: Im Fall des wegen Freiheitsberaubung Angeklagten forderten die Staatsanwälte am Montag eine Haftstrafe von elf Jahren. Becali war 2009 einer seiner Luxusschlitten geklaut worden, worauf er den Autodieben seine Leibwächter auf die Fersen hetzte.

Die Diebe wurden schnell ausfindig gemacht, Becali ließ sie danach teils im Kofferraum seines Mercedes und teils in einer Bar festhalten. Ein Landgericht hatte Becali freigesprochen, die Staatsanwälte legten jedoch Berufung ein.

Laut Anklageschrift hat Becali „Selbstjustiz“ geübt und seine Schläger „kommandoartig“ auf die Diebe angesetzt. Er hat sich nun am 11. Februar vor dem Obersten Gericht zu verantworten.

Kommentare zu diesem Artikel

Manfred, 30.01 2013, 23:09
Mein Mitleid hält sich in Grenzen für einen Mann,der der Meinung ist,das man sich für Geld alles kaufen kann,sei es eine Fußballmeisterschaft,sei es ein Senatorensitz...Im speziellen Fall sicher eine übertriebene Strafandrohung,in der Gesamtheit seiner Sünden(die er wie früher im Ablasshandel freizukaufen versucht)würde es keinen Falschen treffen.
Rudi, 30.01 2013, 17:19
Der hat ja nur das gemacht, wozu die rumänische Polizei nicht im Stande war, oder keine Lust dazu hatte! Wenn er dafür 11 Jahre bekommen soll, dann müssten ja alle anderen rum. Maffiosis lebenslang bekommen! Wieder nur Spiegelfechterei !!!
sraffa, 30.01 2013, 16:29
in diesem Fall ist elf Jahre Haft für den Verrückten ja nun wirklich übertrieben; das Rumänische Recht hat oft keine richtigen Maßstäbe.

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