Freizeitzentrum in der Schulerau errichtet

Zwei Jahre Verspätung und um 50 Prozent teurer

Donnerstag, 08. September 2016

Kronstadt – Im Jahr 2013 wurden die Arbeiten an einem neuen Freizeitzentrum in der Schulerau/Poiana Braşov eingeleitet und sollten im Dezember 2014 abgeschlossen werden. Dieses, nachdem der ehemalige Favorit-Komplex abgebrannt war.

Doch das Projekt, bekannt unter der pompösen Benennung „Einrichtung von touristischem Gebiet in der Schulerau – Einrichtung von Freizeit- und Unterhaltungsräumen“, wird immer noch nicht als Freizeitzentrum genutzt werden können, da die Inneneinrichtungen noch nicht abgeschlossen sind. Der ursprüngliche Vertrag mit der Baufirma musste gekündigt werden, da diese in Insolvenz trat. Im März 2015 konnte die Baustelle wieder eröffnet werden, nachdem ein anderes Bauunternehmen den Vertrag mit dem Kronstädter Bürgermeisteramt abgeschlossen hatte. Doch auch „Energoconstruct 97“ aus Zărneşti hat die Arbeiten statt im Juni l. J. zu beenden, diese erst in diesen Tagen abgeschlossen. Die Stadtväter sollen den Bau, der insgesamt 15.000 Quadratmeter umfasst, nun übernehmen.

Doch auch die Kosten sind in die Höhe gesprungen. Dadurch, dass die Bauunternehmen gewechselt haben, und durch die entstandenen Verspätungen, sind die Baukosten um 50 Prozent angestiegen und betragen fast 50 Millionen Lei. Die Hälfte der Investition wird aus europäischen Mitteln getragen. Für das Projekt konnte aus dem regionalen Programm 2007 – 2013 dieser Anteil erzielt werden.

Das Freizeitzentrum wird nach seiner völligen Einrichtung über acht Bowlingbahnen, Billardtische, elektronische Spiele für Kinder, Plätze für die Austragung von Minihockey, -fußball, -golf und -baskettball, eine Kletterwand von 250 Quadratmetern verfügen. Auch wird ein Mehrzwecksaal mit 246 Plätzen und ein Ausstellungsraum von 345 Quadratmetern den Besuchern zur Verfügung stehen.

Eine solche Einrichtung war dringend nötig für die Touristen, die in die Schulerau kommen, da außer Wandern und den Schwimmbädern einiger Hotels, besonderes bei ungünstigem Wetter in den Monaten bis zur Wintersaison, den Besuchern kaum Entspannungsangebote zur Verfügung standen.

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