Frist für Privatisierungsangebote für Rumänische Post verlängert

Freitag, 29. März 2013

Foto: Wikimedia Commons

Bukarest (ADZ) - Die Frist für die Privatisierungsangebote für die Rumänische Post (Poşta Română) ist – mit dem Einverständnis des Internationalen Währungsfonds – bis zum 28. Mai verlängert worden. Ursprünglich sollten Interessenten ihre Angebote bis zum 11. April hinterlegen, berichtet die Nachrichtenagentur Mediafax. Als Berater bei dieser Privatisierung fungiert die KPMG. Interesse an der Rumänischen Post haben zahlreiche europäische Postgesellschaften wie auch Investmentfonds bekundet. Das Aufgabenheft für die Ausschreibung kostet 50.000 Euro. Interessenten müssen zudem den Beweis erbringen, dass sie über mindestens 150 Millionen Euro aus eigenen Mitteln oder eine Kreditlinie für einen Kapitalbeitrag verfügen.  Die Poşta Română hat ein landesweites Netz von rund 7100 Postämtern und rund 32.000 Beschäftigte. 2011 sank der Umsatz um 8,7 Prozent auf 1,26 Milliarden Lei, dabei stiegen die Verluste um 50 Prozent auf 182,9 Millionen Lei. Die Schulden beliefen sich Ende 2011 auf insgesamt 556,9 Millionen Lei.

Kommentare zu diesem Artikel

sraffa, 02.04 2013, 15:40
Es ist ein Dilemma : Wer die Organisation der Posta Romana mal erlebt hat wünscht sich einen Aufbruch. Wer aber das Ergebnis so vieler Privatisierungen in Rumänien studiert sieht zu Recht den Beelzebub statt den Teufel. Das Beispiel der Deutschen Post in Deutschland zeigt daß die alte Post in Europa sich überlebt hat - auch in Rumänien wird da kein Stein mehr auf dem anderen bleiben. Wichtig ist nur, daß diese Organisation umgebaut wird und nicht Plünderern zum Opfer fällt.
Schorsch, 30.03 2013, 00:03
na das wird wieder eine schöne Privatisierung a la Romania und Postkommunismus: Personal wird halbiert, Leistungen verschlechtern sich, Preise verdoppeln sich mindestens und nach einem jahr wird der Investor sich eine goldene nase verdient haben an dem angeblich defizitären geschäft
Norbert, 29.03 2013, 21:38
Da bin ich mal gespannt ,wer da sein Hirn im vorfeld versoffen hat.und das kauft,und investiert.Die Bevölkerung nimmt stetig ab. besonders die landbevölkerung,die fahrtwege übers land zwischen den ortschaften ist bis zu drei mal so groß wie in Deutschland.was übernehmen die leute da . eine komplett marode infrastruktur ,eine marode bausubstzanz. veraltete technik ,veralteter fuhrpark.wer dies übernimmt ,das zeigt ja auch die verschiebung.des Termins.Wer das Kauft will dies mit beteiligung des staates. das heißt ,Bevor das einer kauft muß der staat erst einmal 50 prozent entlassen und die leute abfinden, sonst kauft dies keiner. ein normaler so wie so nicht.

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