Fünf Tage dauert die Aktion

Hilfsgütertransport des THW Eichstätt nach Rumänien

Dienstag, 07. Januar 2014

Eichstätt/Großkarol - Die Lastwagen sind bis oben hin voll beladen. Hunderte Weihnachtspakete, 14 Schultafeln, Schulmöbel, Krankenbetten und Kartons mit Winterkleidung und Geschirr haben die Freiwilligen vom Technischen Hilfswerk Eichstätt (THW) eingepackt, um sie am Mittwoch nach Rumänien zu bringen. Zum 13. Mal startet das THW dann einen Hilfsgüterkonvoi nach Großkarol/Carei. In Kösching, in Demling, in den Kindergärten St. Nikolaus in Ochsenfeld und St. Maria in Möckenlohe, im Zentrallager der Rumänienhilfe in Ettenstatt und an einer Schule in Meitingen sind in den vergangen Tagen die blauen Laster des THW Eichstätt vorgefahren. Ohne Gabelstapler, nur von Hand, haben die Frauen und Männer des THW Hilfsgüter für Rumänien aufgeladen. An Bord des großen THW-Lastzuges, eines Lastwagens mit Anhänger und eines Kleintransporters sind wieder Hunderte Pakete mit Hilfsgütern, die im rumänischen Großkarol dringend benötigt werden. Aus dem Eichstätter Willibaldgymnasium stammen 14 Schultafeln, die für Einrichtungen in Rumänien bestimmt sind. Aus einer anderen Schule im Landkreis Augsburg kommen Tische, Stühle und Lehrerpulte für Klassenzimmer in Schulen in der Umgebung von Großkarol.

Auf den Ladeflächen der Laster und Anhänger befinden sich zudem wieder Kinderspielsachen, Fahrräder, Autositze für Kinder, warme Winterkleidung, Essgeschirr, Töpfe und Krankenbetten. Ebenfalls eingeladen wurden Weihnachtspakete für Kinder. Seit 2001 unterstützt das THW Eichstätt den Verein Rumänienhilfe aus Großmehring und die rumänische Stiftung Kinderland in Croßkarol. Beide Einrichtungen greifen sozial Bedürftigen in der Region Sathmarunter die Arme, unterstützen Schulen, Heime und Kindergärten und helfen Familien. Das THW Eichstätt übernimmt bei den Hilfsfahrten alle Ausgaben für Steuern, Versicherungen und Diesel. Die freiwilligen Helfer nehmen sich Urlaub für die fünftägige Fahrt. Doch neben der eigentlichen Fahrt sind vor allem die Vorbereitungen zeit- und arbeitsintensiv. Konvoileiter Willi Kammerbauer muss Genehmigungen einholen, Zollpapiere ausfüllen, Fahrzeugversicherungen abschließen und für die Fahrer des THW eine Auslandsdienstreise beantragen.

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