Fünfjähriger als „revolutionärer Kämpfer“

Mittwoch, 23. November 2016

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Nachdem der letzte für die Angelegenheiten der Revolutionäre zuständige Staatssekretär, Adrian Sanda, für 30 Tage in Untersuchungshaft genommen wurde, tauchen jetzt weitere Einzelheiten über die Korruption in diesem Departement (SSPR) auf, die das Kontrollkorps der Regierung entdeckt hat. So wurde gegen Bezahlung – 1500 bis 3000 Euro – sogar Personen, die 1989 fünf oder 12 Jahre alt waren, der Titel „revolutionärer Kämpfer“ zugesprochen oder Leuten, die gar nichts mit der Revolution zu tun hatten. Das alles wegen der Vorteile, die ein solcher Titel mit sich brachte. Um die Spuren der Korruption zu verwischen, hat man 2356 Revolutionärsordner aus dem Archiv verschwinden lassen.

Kommentare zu diesem Artikel

Kritiker, 23.11 2016, 14:17
Diese ganze "Revolutionsgeschichte" nervt! Es sollte endlich einmal aufgeklärt werde, was wirklich im Dezember 1989 geschah. Da wird man dann wahrscheinlich draufkommen, dass es gar keine Revolutionäre gibt!
Manfred, 23.11 2016, 11:02
Wetten,das mit diesen Eintrittsgelder letztendlich einige Parteien zusatzfinanziert wurden ?

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