Für Beibehaltung des Gerichts in Reps

Dienstag, 18. Februar 2014

Kronstadt - Gegen die Absicht des Justizministeriums, das Gericht von Reps/Rupea aufzulösen, laufen die Bewohner aus dem Gebiet Sturm. Nun haben sich auch Parlamentarier dieser Aktion angeschlossen und versuchen einen derartigen Beschluss aus der Welt zu schaffen. Mihai Don]u, Mitglied der Abgeordnetenkammer, hat eine Eingabe an den Justizminister Robert Cazanciuc eingereicht, in der er mit Argumenten die Notwendigkeit des Beibehaltens dieser Institution im Gebiet belegt. Das Gericht von Reps hat Kompetenzen für etwa ein Drittel des Kreisgebiets. Konkret handelt es sich um 39 Ortschaften. Laut der Statistik leben hier 37.500 Personen auf einer Fläche von 1200 Quadratkilometern. Eine eventuelle Einstellung der Tätigkeit dieses Gerichts würde die direkte Beteiligung der Bewohner des Gebiets an der gerichtlichen Handlung beeinträchtigen. Vor allem sind aber die zusätzlichen Ausgaben unzumutbar, die auf die Einwohner hier kommen würden, um das nächstgelegenen Gericht zu erreichen, da es aus Reps nur wenige Bus- oder Eisenbahnverbindungen zu dem Kreisvorort gibt. Auch Senator Nicolae Vlad Popa hat sich den Protesten angeschlossen und versucht diese Institution zu retten.

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