Fusionsparteitag der PMP: „dritte politische Kraft“

Băsescu: Dem Profil nach wäre er der beste Premier

Freitag, 22. Juli 2016

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Auf dem Vereinigungsparteitag von Mittwoch (2000 Delegierte) haben die PMP und die UNPR einstimmig die Fusion der beiden Formationen unter dem Namen der Partei der Volksbewegung (PMP) beschlossen. Der Vorsitzende Traian Băsescu ist der Meinung, dass dadurch die „dritte politische Kraft des Landes“ entstanden sei und dass künftig die großen Parteien PSD und PNL die Entscheidungen nicht mehr allein treffen könnten, sondern auch seine Partei ein Wort zu sagen habe. Das solle schon gleich zu Beginn der Parlamentstagung im Herbst geschehen, da er jetzt über eine starke eigene Fraktion im Parlament verfüge. Durch eine selbstständige Parlamentsfraktion erhalte die PMR auch das Recht, eigene Wahlbeobachter in sämtliche Wahllokale zu entsenden.

Auf die Frage von Journalisten, was er davon halte, dass Dacian Cioloş auch Premier der nächsten Regierung wird, antwortete Traian B˛sescu: Dem Profil eines Premiers entspreche am ehesten ich. So musste auch Valeriu Steriu, der bisherige Vorsitzende der UNPR und jetzt einer der zwei Exekutivvorsitzenden der PMP, nachziehen: Die Partei werde nach den Wahlen Traian Băsescu als Premier vorschlagen. Bei den Parlamentswahlen wolle die PMP 15 Prozent der Stimmen erzielen.
Andere Parteien fragen sich, ob die PMP überhaupt den Eintritt ins Parlament schafft.

Kommentare zu diesem Artikel

Kritiker, 25.07 2016, 11:32
@Sraffa - gleiches gilt für ALLE anderen Politiker von ALLEN Parteien. Wir wissen schon lange welcher Ecke Sie angehören, daher müssen Sie das nicht immer durch einseitige Kommentare hervorstreichen.
Sraffa, 25.07 2016, 02:31
Basescu sollte kein Amt erhalten bevor nicht alle Vorgänge aus seiner Amtszeit inkl. Grundstückskäufe via Tochter endgültig aufgearbeitet sind. Ausserdem hat er nachhaltig bewiesen daß er nicht zu einvernehmlichen sachlichen und planvollen Vorgehen in der Sache fähig ist. Das ist ein Harlekin !
Manfred, 22.07 2016, 19:00
Peter!Basescu hat ein traditionell gutes Verhältniss zu Moldawien,er ist ein Befürworter der Vereinigung mit Rumänien.Aus meiner Sicht hat er symbolisch AUCH die moldawische Staatsbürgerschaft angenommen,die rumänische hat er aber nicht abgegeben.Die Vereinigung mit der UNPR war meiner Meinung nach Blödsinn.
Peter, 22.07 2016, 13:01
Auch wenn ich mich wiederhole. Was will Basescu überhaupt? Zuerst beantragt er die moldauische Staatsbürgerschaft und möchte Rumänien den Rücken kehren, jetzt mischt er wieder in der Politik mit. Jeder der irgendwann ein Politisches Amt bekleidet hat, wird in Rumänien zum Helden hoch stilisiert und kann machen was er will.
Empfehlenswert wäre, für alle Politiker den Kurs „Moral und Ethik in der Politik“ einzuführen, für viele sind das Fremdwörter.
Manfred, 22.07 2016, 13:00
Helmut !Mit einem Teil dieser Versager hat die PSD jahrelang gearbeitet und Mehrheiten beschafft...Hast recht,Kritiker-in RO scheint eine Vielzahl der Politiker mit dem Würfel zu bestimmen,welchem Verein sie als nächstes angehören.
Kritiker, 22.07 2016, 10:36
@giftschlange/Helmut - wieso beschränken Sie den "Haufen politischer Versager" nur auf diese Partei? Diese Bezeichnung trifft in Rumänien auf ALLE Parteien zu! Über den Tellerrand zu blicken gehört nicht zu Ihren Stärken.
giftschlange, 22.07 2016, 10:14
Armes Rumänien,jetzt belästigt der Basescu die rumänischen WählerInnen wieder. Ein Haufen politischer Versager treten hier wieder auf die politische Bühne des Landes.

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