Fußball-Zweitligisten in Torlaune

Hermannstadt verliert Tabellenführung

Montag, 11. Dezember 2017

Ndiaye Mediop und Vlad Rusu haben mit ihren beiden Hattricks in ein und demselben Spiel Fußballgeschichte geschrieben. Sie erzielten die jeweils ersten drei Tore in der Partie Ripensia Temeswar gegen Luceafărul Großwardein. Die weiteren Treffer zum 4:4 Endstand schossen Darius Neamţu und Alin Trif. Das Spiel begann mit zwei Treffern in den ersten beiden Minuten und endete ebenfalls mit einem Tor. Nie konnte sich eine der beiden Mannschaften auf zwei Tore absetzen. Die Gäste aus Großwardein führten gleich dreimal: 1:0, 2:1 und 4:3. Es war die letzte Partie des Ripensia-Sportdirektors Radu Suciu als Trainer, der interimistisch dieses Amt übernommen hatte. Der ehemalige Italien-Legionär Paul Codrea wird ab Frühjahr Ripensia-Coach. Auf der Gegenseite sagte Trainer Cristian Dulca, man wolle in Großwardein im kommenden Jahr den Aufstieg anpeilen.

Fünf Mannschaften, die mindestens vier Tore erzielten, aber auch zwei Nullnummern und zwei 1:0-Resultate brachte der 21. Spieltag (die zweite Etappe der Rückrunde) in der zweiten Fußballliga. Dazu kommt ein neuer Tabellenführer: Dunărea Călăraşi hat nach einem 3:1-Sieg in Mioveni einen Punkt mehr als der FC Hermannstadt, der zu Hause gegen Afumaţi über ein 0:0 nicht hinaus kam.

Beim FC Argeş saß Interimstrainer Augustin Eduard mit einer Bilanz von fünf Siegen in einer Amtszeit von sechs Partien zum letzten Mal auf der Bank. Emil Săndoi soll ab Frühjahrssaison das Zepter übernehmen und ab kommender Saison den Aufstieg anpeilen. Gegen ASU Politehnica Temeswar gewann FC Argeş 1953 mit 2:0.

Bei Dacia Unirea Brăila hängt der Haussegen schief. Die Verantwortlichen beschuldigen Kicker aus dem Kader, im Laufe der Saison Spiele verschoben zu haben. Die Mannschaft liegt auf einem Abstiegplatz.

Kommentare zu diesem Artikel

Manfred, 14.12 2017, 23:06
Wieder mal Einspruch,Herr Thiel!In Ländern,wo der Fußball eine Rolle spielt,ist ein Hattrick etwas anderes:3 Tore am Stück in einer Halbzeit,ohne ein gegnerisches Tor dazwischen,beim Kreisliganiveau der 2. Liga ist Sensationshascherei unangebracht.

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