Gedenken an Russlanddeportation

Die Gedenkmessen beginnen am kommenden Sonntag

Montag, 05. Januar 2015

Reschitza – Wie das Demokratische Forum der Banater Berglanddeutschen (DFBB) und der Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza/Reşiţa“ mitteilen, beginnen in diesem Jahr die Gedenkveranstaltungen an die Deportation der Rumäniendeutschen in sowjetische Arbeitslager zur „Wiederaufbauarbeit“ im Donbass, im Ural und in Sibirien, seit deren Beginn am 14.-15. Januar 70 Jahre und seit deren Beendigung 65 Jahre vergangen sind, am kommenden Sonntag. Im Rahmen der deutschsprachigen Sonntagsmesse (ab 11 Uhr) wird in der römisch-katholischen Pfarrkirche „Zur Unbefleckten Empfängnis“ von Deutsch-Bokschan/Bocşa Montană, der während der Rußlanddeportation Umgekommenen gedacht.

Weitere Gedenkmessen werden in der römisch-katholischen Kirche „Mariä Geburt“ in Dognatschka/Dognecea abgehalten (15. Januar, 8 Uhr), in der Pfarrkirche „Maria Königin“ in Ferdinandsberg/Oţelu Roşu (18. Januar, 10 Uhr), in der römisch-katholischen „Maria – Königin des Rosenkranzes“-Kirche im Anina-Steierdorfer Ortsteil Sigismund (25. Januar, 8.30 Uhr) und am gleichen Sonntag in der „Allerheiligste Dreifaltigkeit“-Kirche in Alt-Sadowa/Sadova Veche (9 Uhr), in der „Allerheiligste Herz Jesu“ Kirche in Anina (10 Uhr) und in der „Allerheiligste Dreifaltigkeitskirche“ in Steierdorf (11.30 Uhr). Ende Januar folgt dann – wie seit Jahren im Banater Bergland üblich – eine zentrale Gedenkveranstaltung. Am 28. Januar um 11 Uhr sind Interessenten in den Tagungssaal des Kreisrats Karasch-Severin zu einer Begegnung mit der aus Arad stammenden Historikerin und Schriftstellerin Lavinia Betea eingeladen, worauf TV-Aufzeichnungen von bisherigen Gedenkveranstaltungen im Banater Bergland gezeigt werden. Am selben Tag (17 Uhr) gibt es in der deutschen „Alexander Tietz“-Bibliothek einen Musiknachmittag. Das Requiem für die Opfer der Rußlanddeportation findet Donnerstag, den 29. Januar, um 12 Uhr in der Reschitzaer römisch-katholischen „Maria Schnee“-Kirche statt. Im Anschluss daran werden um 13.15 beim Rußlanddeportiertendenkmal im Stadtpark Kränze niedergelegt und ökumenische Gebete gesprochen.

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