Gefährliche Zwischenfälle in Temeswar

Mann ertrank in der Bega, Selbstmörder wurde gerettet

Samstag, 23. Juni 2012

Temeswar – Am Donnerstag hatten einige Temeswarer eine absolute Pechsträhne. Einem Passanten, der über den Opernplatz schlenderte, fiel ein Stück Verputz auf den Kopf. Er wurde nur oberflächlich verletzt, rief jedoch die Feuerwehr herbei, die den abblätternden Verputz abtrug, damit künftig keine ähnlichen Unfälle mehr passieren.

Ein anderer Mann, um die 50 Jahre alt, ertrank in der Bega, nachdem er wahrscheinlich ein erfrischendes Bad nehmen wollte. Augenzeugen berichteten, dass der Mann in der Nähe der Tinere]ii-Brücke seine Kleidung ausgezogen hatte und ins Wasser des Bega-Kanals tauchte. Einige Minuten später sahen sie den Körper des Mannes an der Wasseroberfläche schwimmen. Jemand sprang ihm zur Hilfe, doch es war zu spät.

Die Ärzte unternahmen alle möglichen Wiederbelebungsversuche, konnten jedoch schließlich nur noch den Tod des Mannes feststellen. Da der Mann keine Papiere bei sich hatte, konnte er nicht identifiziert werden. Ein Passant sagte, der Mann wäre geistig gestört und lebe in Temeswar/Timişoara.

Für Panik sorgte Donnerstagabend der Selbstmordversuch eines Temeswarers in einer Tankstelle an der Iosif-Bulbuca-Straße. Der 45-jährige Mann hatte einen Schlauch von der Tankstelle genommen, sich von Kopf bis Fuß mit Benzin bespritzt und ein Feuerzeug angezündet. Ein Mitarbeiter der Tankstelle schaffte es, der Mann davon abzubringen, sich selbst anzuzünden. Ein Krankenwagen beförderte den Mann in die Temeswarer „Eduard Pamfil“-Psychiatrieklinik.

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