Gefängnisse in Rumänien hoffnungslos überbelegt

Der Staat musste an 29 Häftlinge Entschädigungen zahlen

Freitag, 06. Februar 2015

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat im vorigen Jahr den Klagen von 29 Häftlingen aus Rumänien stattgegeben und den rumänischen Staat dazu verurteilt, Schadenersatz von 196.400 Euro zu bezahlen.

Der letzte Fall ist der des ehemaligen Bürgermeisters von Klausenburg/Cluj Napoca, Sorin Apostu, der 2011 im Polizeiarrest der Stadt einsitzen musste und nachher in der Haftanstalt Gherla, in beiden Fällen unter den übelsten Bedingungen. Der EGMR hat seiner Klage stattgegeben, eine Entschädigung konnte jedoch nicht verfügt werden, da die Klage zu spät eingereicht wurde.

Die Nationalverwaltung der Haftanstalten (ANP) räumt ein, dass die Überbelegung der Gefängnisse das Hauptproblem darstellt, dem sie gegenübersteht. Laut europäischer Gesetzgebung hat jeder Häftling das Recht auf vier Quadratmeter, und an diese Bestimmung könne man sich bei Weitem nicht halten. So würden in rumänischen Gefängnissen gegenwärtig genau 11.170 Plätze fehlen.Dazu erklärte der Direktor von ANP, Cătălin Bejan, dass zumindest eine neue Haftanstalt dringend gebaut werden müsste, er habe auch schon einen Standort dafür. Allerdings sei das teuer, in Madrid habe zuletzt der Bau eines Gefängnisses 110 Millionen Euro gekostet.
In der Abgeordnetenkammer will der Ausschuss für Übergriffe nächste Woche die Zustände in den Gefängnissen und Polizeiarresten besprechen.

Kommentare zu diesem Artikel

norbert, 07.02 2015, 21:45
Jetzt habe ich den Beitrag des Herrn Tourist gelesen. .das könnte auch von mir sein. Der Beitrag ist die Realität. Er ist keine Bewertung. .er ist die Aufzählung der Tatsachen. .so wie es Wikipedia andeutet. .die koruption ist tief in der rumänischen kultur verankert. Und der bleibt. .so lange bis die rumänen. .ihre Kultur aufarbeiten. .das tun sie nicht. .sie sagen nur. .die andern. .deswegen wird sich dort nichts ändern. .das kümmert die Welt auch nicht. .das ist sache der Rumänen. .
Tourist, 07.02 2015, 05:19
Rumänien hat also zu viele Häftlinge. Woran das wohl liegen mag. An der zu strengen Justiz, oder doch wohl an der zu großen kriminellen Energie von Teilen der hiesigen Bevölkerung? Andere EU-Länder überstellen eben regelmässig Sprenger von Bankautomaten, Abmonteure von Kupferkabeln von U-Bahnen und Eisenbahnen, Einbrecherbanden, Juwelendiebe, Autodiebe, etc. Aber über das wird in rumänischen Medien wenig berichtet, was wo anders passiert und insbesonders von so manchen rum. Staatsbürgern wo anders verübt wird, ist den lokalen Medien wenige Meldungen wert. So kommt es dann, dass man ob der hohen Häftlingszahlen überrascht ist. Vergewaltiger, Mörder, Zuhälter, etc. könnte man auch noch erwähnen.
Sraffa, 07.02 2015, 03:07
Luxusapp's gehen prinzipiell gar nicht und Arbeit in der Landwirtschaft ist zur Resozialisierung sehr zu begrüßen, ansonsten kämen die untereinander ja nur auf weitere dumme Ideen.
Die Gefängnisorg. ist sehr wachsam zu kontrollieren, sonst würden da ja nur noch viel schlimmere Figuren wieder entlassen !
Manfred, 06.02 2015, 20:11
...und der Staatshaushalt reduziert das Budget der Justiz,wie soll das funktionieren?Einerseits scheint es Luxusapartements für Voiculescu,Nastase und Co(sogar Handy/PC sind erlaubt) zu geben,die Hühnerdiebe dagegen sind eingepfercht-eines EU-Staates unangemessen.
Helmut, 06.02 2015, 16:19
Eine gesunde Beschäftigungspolitik der Häftlinge wäre zu begrüssen.Damit könnten sie ein Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes leisten.Übergriffe,sadistische Gewaltakte durch AufseherInnen und Beschäftigung für private Angelegeheiten der Aufsichtspersonen dürfen nicht geduldet werden.Auch diese wären Starftaten und müssen entsprechend bestraft werden.Wir dürfen nicht vergessen,auch Häftlinge sind Menschen,trotz aller ihrer Vergehen.Menschenrechte gelten für alle.
Carlo, 06.02 2015, 14:22
@Skeptikus...Gute Idee! Einsatz in der
Landwirtschaft, Landschaftspflege und einsammeln von Plastikmüll und anderem in aller Öffentlichkeit.Strafe muss weh tun!
Skeptikus, 06.02 2015, 11:42
Man sollte das "outscourcen", sprich privatisieren, dann wird es viel billiger, als wenn der rumänische Staat neue Gefängnisse baut. Bei den Amerikanern kann man das lernen. Zu gemütlich sollte es allerdings nicht werden. Ich würde die Häftinge zum Arbeitseinsatz in der Landwirtschaft heranziehen, damit sie mal lernen, was richtige Arbeit ist.
Norbert II, 06.02 2015, 09:25
ich bin nobbi...schreibe "korrupt" gerne mit einem "p"...Gobi...romanisiert...schau auf Wikipedia...huuuh ich muß meine Medizin nehmen...gestern habe ich doch nur schnaps getrunken, warum bin ich so hirnleer? muß fahrplöne studieren...roma Mehrheit...huuuhuuuhuuu....Herr Doktor, mein Kopf tut weh...wo sind meine Meikamente??? die haben die Rumänen mitgenommen in die wüste Gobi.
norbert, 06.02 2015, 03:03
Das kaka Land ist ein politisches nichtskönner Gefängnis. .deswegen. .hauen Millionen Menschen ab. .selbst Bettler ohne Füße laufen davon. .das rumänische koruption Problem. .lösen die Rumänen auf rumänisch. .abhauen bis in die Wüste Gobi. .nur weg von dort. Die Rumänen sind klüger wie die 5 romanisierten in diesen forum. Mehr gibt's auch nicht auf der Welt. Die Rumänen lesen solche Polizeiberichte
nicht. .das ist für sie richtigerweise Zeit Verschwendung. Sie lesen die abfahrzeiten der
Busse bis hin in die Wüste Gobi. .nur weg. Rumänien. Löst sich jedes Jahr um 300000 Menschen auf. .bis die romas die Mehrheit haben. .

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