Gegen Radikalisierung und gewaltbereiten Extremismus

Kronstadt beteiligt sich an internationaler Gemeindekonferenz

Freitag, 27. November 2015

Kronstadt – Als einzige rumänische Stadt war Kronstadt/Braşov in Aarhus (Dänemark) durch Vizebürgermeisterin Adina Durbacă vertreten bei der internationalen Gemeindekonferenz „Widerstandsfähigkeit schaffen gegen Radikalisierung und gewaltbereiten Extremismus“ im Rahmen der Initiative „Für eine Allianz europäischer Städte gegen den gewaltbereiten Extremismus”. Es beteiligten sich Bürgermeister, stellvertretende Bürgermeister, Stadträte aus über 100 Ortschaften aus 22 Ländern. Veranstaltet wurde diese Konferenz, die am 19. und 20. November stattfand, im Rahmen des „Netzwerk Starke Städte – NSC“ vom Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates und vom Europäischen Forum für urbane Sicherheit (EFUS) in Zusammenarbeit mit den Städten Aarhus und Rotterdam. Vizebürgermeisterin Durbacă stellte in ihrer Mitteilung die Herausforderungen und Sondersituationen vor, die multiethnische und multikulturelle Städte mit sich bringen.

Gerade solche Städte seien zur Zeit in Europa immer präsenter. Als Schlussfolgerung zu den Diskussionen zu diesem Thema bemerkte Durbacă, dass die ethnischen Minderheiten verstärkt einbezogen werden sollten, wenn es um Beschlüsse der Stadtverwaltung geht. Zum Abschluss der Konferenz wurde eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, in der die Gründung einer Allianz begrüßt wird, eine Allianz der gewählten Gemeindevertreter und Gemeindebehörden zur Verhinderung von Radikalisierung als Vorstufe des gewaltbereiten Extremismus. Zu diesem Zweck soll der Erfahrungsaustausch, das Vermitteln von Fachkenntnissen und schnellen Eingriffsmöglichkeiten im Rahmen eines Netzwerkes vorgeschlagen werden. Einbezogen werden sollen auch Vertreter der Zivilgesellschaft, der Glaubensgemeinschaften, der im Bereich Erziehung, Sozial- und Rechtshilfe tätigen Organisationen. Das nächste Treffen der Bürgermeister und Gemeindevertreter, die diese Erklärung unterzeichnet haben, findet 2016 in Rotterdam statt.

Kommentare zu diesem Artikel

szerenke, 30.11 2015, 20:10
Sicherlich ist auch hierzulande die Gesellschaft bald pluralisiert genug, um Gedankengut des rechtsextremen Westens sowie des linksextremen Nachbarn in "Tatorte" zu verwandeln. Wir leben jedoch immer noch in einem der sichersten, wenn auch ärmsten Länder des Abendlandes, von der Arbeitssicherheit her.
Tourist, 29.11 2015, 17:50
ohne muslemische Einwanderung gibt es auch keinen gewaltbereiten Extremismus. In Rumänien gibt es keine solche Einwanderung und deshalb ist es auch ruhig hier. Seit 20 Jahren hat es gar keine politischen Gewaltakte mehr gegeben, keine gewalttätigen Jugendkrawalle, keine Prügeleien von Links gegen Rechts. Sicher geschimpft wird viel, aber es gibt keine politisch motivierte Gewalt, keinen Terror, kein Polizistenverdreschen, kein Demonstrantenverdreschen, etc. Davon träumen Länder wie Dänemark, Schweden oder auch Deutschland und Frankreich.

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*