Gegenseitige Argumente in der EU anhören

EU-Ratspräsident Donald Tusk bei Klaus Johannis in Cotroceni

Mittwoch, 17. Februar 2016

Staatspräsident Klaus Johannis empfing den EU-Ratspräsidenten Donald Tusk Montag im Schloss Cotroceni. Die Standpunkte der beiden Politiker zur Zukunft der EU stimmen in hohem Maße überein.
Foto: Agerpres

Bukarest (ADZ/dpa) - EU-Ratspräsident Donald Tusk hat vor einem Bruch in der EU angesichts eines drohenden Austritts Großbritanniens aus dem Bündnis gewarnt. „Das Risiko eines Bruchs (in der EU) ist real und „was zerbrochen ist, kann man nicht reparieren“, sagte Tusk am Montag bei seinem Treffen mit dem rumänischen Staatspräsidenten Klaus Johannis im Schloss Cotroceni.

„Es ist höchste Zeit, dass wir mehr unsere gegenseitigen Argumente anhören, statt nur die eigenen“, betonte der polnische Politiker. Tusk befindet sich derzeit auf einer Reise durch Europa, um für die Vorschläge der EU zu werben, die den britischen EU-Kritikern entgegenkommen sollen. Johannis bekräftigte, dass Rumänen weiter Zugang zum britischen Arbeitsmarkt behalten müssten. Die Beschränkungen, die Großbritannien zugestanden werden könnten, dürften nur zeitlich begrenzt und nicht diskriminierend sein. Die von London verlangten Einschränkungen bei Sozialleistungen für EU-Ausländer seien nur akzeptabel, wenn diese nicht rückwirkend angewandt werden, sagte Johannis weiter.

Johannis hofft, dass eine Lösung gefunden wird, denn: „Die EU braucht Großbritannien und Großbritannien braucht die EU.“ Die Ziele, die Präsident Tusk vorschlägt, seien in hohem Maße mit den Interessen Rumäniens vereinbar.

Kommentare zu diesem Artikel

Ottmar, 21.02 2016, 20:32
Maria dein Beitrag war wieder über AFD mäßig. Zur Lösung könnte man keinen dümmeren Beitrag leisten. Maximal kannst du Norberts Blödsinn beurteilen. Dass aber Frau Dr. Merkel darüber nachdenkt rumänische und polnische Kindergeldabzocker auch in Deutschland das Kindergeld auf das Landesniveu der Länder zu senken wo die Kinder leben dürfte dem korrupten Herrn Johannis wohl nicht freuen. Auch die Sozialhilfeschmarotzer aus Rumänien werden mit dem neu ausgehandelten EU-Kompromiss nicht mehr so leicht an Deutschland Futtertröge kommen. Wobei mir persönlich Romas lieber sind als Rumänen.
Maria, 18.02 2016, 17:15
Norbert Sie übertreffen ja sogar noch Ottmar. Ihre "Gottahnliche Angie Merkel....." und "Die neue Marschrichtung....." wie verschroben u. schräg klingt das denn? Kein Satz ist es wert, sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen.
ion, 18.02 2016, 10:26
Norbert,Du bist wirklich eine Schande-nicht nur für Deutschland,sondern für die Menschheit-etwas Blöderes wie Du muß erst noch erfunden werden.
Norbert, 17.02 2016, 21:57
Um grossbritanien in der EU zu behalten...das ist deutsches Interesse...so müssen mehrere Dinge passieren..Kein Geld in von den sozialbehörden anderer Länder..Kein Beitritt von Rumänien in den Schengenraum..Kürzung der EU Gelder.....Mitstimmen nur ..wenn mitmachen..Die Gottahnliche Angie Merkel hat den sogeannten Kakaländen schon mitgeteilt...Die neue Marschrichtung ..Sie heißt ..DIE WILLIGEN...wer nicht will ..der will halt nicht...Das wird von der deutschen und der Britischen Bevölkerung genau so gesehen..Was interresiert die Angie Rumänien oder Bulgarien oder Ungarn...Die macht es zusammen mit den Willigen und den Türken..Man möge sich mal vorstellen ..die Angie würde bei den Problemen die jetzt anstehen dem deutschen Wähler sagen..ich habe mit dem rumänischen Präsidenten über die Eurokrise..über die Bankenkrise...Über die Flüchtlingaskrise gesprochen..man würde sie sofort ins Irrenhaus einsperren..Die Rumänen wollen nicht.können nicht...und die Deutschen haben keine Lust sich mit solchen Kakaländern in solchen Fragen zu beschäftigen....Die Deutschen zusammen mit den Willigen ..machen das schon..Die Rumänen sind da gar nicht gefragt..Sie sollen sich um das kümmern...was sie können..Korruption ...Da sind sie Spitze...da kann man was lernen..
Ottmar, 17.02 2016, 15:55
Wenn es um das Abzocken der Sozialsysteme in anderen Ländern wie Grossbritannien, Deutschland, Schweden dann pochen die Ostländer wie Rumänien Ungarn Polen, plötzlich auf Gleichbehandlung und auf die Rechte ihrer Sozialschmarotzer die diese von GB,BRD,SW.. einfordern.
Wenn es aber darum geht EU-Solidarität z.B. in der Verteilung von Kriegsflüchtlingen zu beweisen, dann sieht man von diesen Ländern nur die braune asoziale Ablehnung.
Die Bürger von Grossbritannien werden dieser Heuchelei aber Ende Juni in dem Referendum zum EU-Austritt ein Ende bereiten.
Ich warte schon auf das Geschrei wenn dann Polen Ungarn und Rumänen in Grossbritannien nur noch die Sozialhilfesätze ihrer Heimatländer bekommen.

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