Gemälde strahlen Wärme aus

Emma Ersek malt von klein auf. Nun stellte sie sich in der 16. persönlichen Ausstellung vor

Donnerstag, 13. Februar 2014

Emma Ersek vor drei ihrer ausgestellten Gemälde

Blick in die Ausstellung
Fotos: Dieter Drotleff

Gleich beim Eintritt in die Ausstellungsräume der Okian-Buchhandlung in der Kronstädter Klostergasse, wird man durch die Wärme der Gemälde angesprochen. Es ist die 16. persönliche Ausstellung der bildenden Künstlerin Emma Ersek, die im Januar da zu sehen war.

Die verwendeten Farbkombinationen zeigen, dass die Autorin die Chromatik bestens beherrscht. Die Ausstellung, die unter dem Titel „Zwischen Norden und Süden“ geöffnet war, vereinte einige ihrer sehr ansprechenden Arbeiten, die bei den Kunstliebhabern gut angekommen sind. Das „Selbstbildnis“ bringt  die Gesichtszüge der 1979 in Kronstadt geborenen Künstlerin zum Ausdruck.

„Nördliche Symphonie“, „Blaue Frau mit Vögeln“,  „Scheherazade“ sind einige der weiteren Exponate, die den Blick des Betrachters anziehen.Im nächsten Raum sind es weitere Themen die bildlich von Emma Ersek in ihren Gemälden festgehalten wurden. „Norden und Süden“, „Heimkehr“, „Afrika“, „Tanzend mit den Wellen“ zeugen von dem Ideenreichtum der Künstlerin, die sich vor allem von der Natur  inspirieren lässt. Kombinationen je nach Tag, Jahreszeit gehören dazu. Landschaften, Landschaften mit Meer, die Beziehung Mensch – Tier, Vogelthemen sagen ihr besonderes zu. Hinzu kommen Galaxien und Porträts.  Kein Wunder, denn zu ihren Hobbys gehören vor allem Wandern und Fotografieren. Übrigens trat sie bisher auch mit Fotoausstellungen an die Öffentlichkeit. Sie malt besonderes in Öl, aber auch Grafik und Tuschzeichnungen fehlen in aus ihrem „Repertoire“.

Emma Ersek malt von klein auf. Zwar hat sie Englisch und Deutsch an der Transilvania-Universität studiert, doch erhielt sie die künstlerische Anleitung vom Maler Alexandru Iacubovici an der Kronstädter Volkshochschule zwischen 1994 und 1997. Mit persönlichen Ausstellungen war sie vor allem in Kronstadt, in der Okian-Buchhandlung, in der Kreisbibliothek, in der Teestube „Ceai et caetera“ oder bei „Bistro de l’Arte“, in Bukarest, auf Schloss Arcuş im Kreis Covasna, aber auch in Budapest gemeinsam mit Bruder Eduard vertreten. In Gruppenausstellungen  waren einige ihrer Arbeiten in Neumarkt, Klausenburg, London, Paris, Dänemark zu sehen.

Auch Bruder Eduard malt und hat vor Ort Zeichnungen für Zeichentrickfilme für einen amerikanischen Künstler bisher erstellt. Das künstlerische Talent entwickelte sich im Laufe der Jahre bei ihr, und ist weniger auf die Familie zurückzuführen. Der Vater ist Ingenieur, die Mutter hat Deutsch an der Honterusschule unterrichtet und war Fremdenführerin in der Schwarzen Kirche. Emma Ersek unterrichtet hauptamtlich Englisch und Deutsch, einschließlich für die Schüler der Orgelbauschule von Honigberg. Und viel Zeit widmet sie dem Malen. Ihre Gemälde können auch  über die  Internetadresse www.ersekemma. blogspot.com oder E-Mail Anschrift emma.ersek@gmail.com gesehen oder vermittels dieser auch erworben werden. Somit kann man  mit Spannung auf die nächsten Ausstellung der Künstlerin warten. Etwas mehr Publicity benötigt es allerdings dafür.

Kommentare zu diesem Artikel

Tourist, 17.02 2014, 20:58
die Gemälde strahlen eher einen düsteren Esotheriktick aus

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