Gemeinschaftswerke der Zusammenarbeit von HOGs und Burzenländer Kirchengemeinden (II)

Die zu Weihnachten und der Jahreswende erschienenen Heimatblätter ein bestes diesbezügliches Spiegelbild

Sonntag, 02. Februar 2014

„Marienburger Nachrichten“
(32. Jahrgang, Nr. 47,
Weihnachten 2013)

„Alle Jahre wieder erscheint pünktlich auch unsere Zeitung, vollgepackt mit vielen Informationen“, betont nicht zu unrecht Brunhild Schoppel-Groza, Vorsitzende der Marienburger Heimatortsgemeinschaft in Deutschland in dem Editorial zu dieser Ausgabe. Vollgepackt ist die  etwas über 50 Seiten starke Publikation tatsächlich mit vielen Informationen, aber auch mit vielen Fotos, die den Informationsgehalt zusätzlich bereichern.

Gleich einleitend werden die Marienburger zu ihrem 18. Treffen (20. September 2014 in der Sportgaststätte SV Zuchering e.V. in Ingolstadt) und zum dem zweiten Marienburger Winterwochenende für Jugendliche, Familien und Junggebliebene (im Bayerischen Wald, 31. Januar – 2. Februar 2014) eingeladen. Man kann da nur gute Unterhaltung dazu wünschen. Sicher werden bei diesen Anlässen auch viele Erinnerungen an die Heimat aufgefrischt. Udo Schnell leitet diese in der aufliegende Ausgabe  der „Marienburger Nachrichten“  mit „Kindheits-Wintererlebnissen von hinter dem Berg“ ein. Über das erste Marienburger Winter- und Skiwochenende  berichtet Mercedes Hildebrand und Bernhard Schoppel. Zu den beiden Beiträgen liefert Daniel Groza die ergänzenden Fotos, wie auch zu einigen  weiteren Berichten. Aus der Heimat hat er die Baustelle der Restaurierung der Burg und der neuen Kläranlage  auf Film festgehalten. Informiert werden die Marienburger, und sicher nicht nur sie, in der neuen Ausgabe über die im Vorjahr in Crailsheim stattgefundenen Arbeitstagung wo auch ein neues Projekt zur Sprache kam u.zw. zur Erforschung der Wirtschaftsgeschichte, über das Burzenländer Mundarttreffen, über die Beteiligung am Heimattreffen in Dinkelsbühl.

Die Beiträge aus der Geschichte von Marienburg sind vielseitig. Der Auszug aus dem Kirchengedenkbuch des Jahres 1813, der Beitrag über alte Fahnen, ein Auszug aus der Presbyterialsitzung aus dem Jahre 1882, der geschichtliche Überblick über das Studentendenkmal führen den Leser in die Vergangenheit der Ortschaft ein. Ergänzt wird der Inhalt der Publikation  mit weiteren Berichten und Familieninformationen. Brunhild und Daniel Groza, Sibylle und Lorant Werner zeichnen auch für Redaktion, Satz und Layout und verdienen volle Anerkennung dafür.

„Nußblatt“
(Nr.26, Weihnachten 2013)

Handlich durch Format und reich an Inhalt ist die neuste Ausgabe des Nußblattes, der Publikation der Nußbächer Heimatortsgemeinschaft in Deutschland. Von den HOG-Publikationen erscheinen allein das „Nußblatt“ und die „Briefe aus Brenndorf“ in dem Kleinformat A5, während die der anderen Burzenländer Gemeinschaften das A4 Format verwenden. Dem Redakteuren des Nußblattes, Georg Teutsch, werden  in dieser Ausgabe herzliche Glückwünsche von Nachbarvater Harald Zelgy, sowie im Namen der Nußbächer zu seinem 60. Geburtstag ausgesprochen. Diesen guten Wünschen schließen wir uns an, auch wenn es mit beträchtlicher Verspätung geschieht. Geboren am 20. Juli 1953 in Nußbach/Măieruş, hat der studierte Mathematiker,  der 1982 mit seiner Familie aussiedelte,  seither alle Aktionen der Nußbächer unterstützt und mitgestaltet.

Einleitend zu dieser Ausgabe bietet Nachbarvater Harald Zelgy einen Rückblick auf das vergangene Jahr, wobei er besonders die Teilnahme der Nußbächer am Heimattag in Dinkelsbühl, das Nußbächer Treffen im Spätsommer, die Ausarbeitung des angekündigten Adressenheftes anspricht. Pfarrer Helmut Otto Reich äußert Gedanken am Rande der Jahreslosung für 2014 „Gott nahe zu sein ist mein Glück“. Es folgt eine Weihnachtsgeschichte erzählt von Stepan Zavrel, eingesandt von Emmi Schmidts. Die von Georg und Sofia Foof eingesandten Nachrichten aus der Heimatgemeinde  informieren die Nußbächer Leser bezüglich der hier stattgefundenen Ereignisse: über die Jubiläumsfeier zum 100-jährigen Bestehen der Schule, bezüglich der kirchlichen Feste, der da im März 2013 stattgefundenen Konfirmation  wobei drei Mädchen – zwei aus Nußbach, eines aus Tartlau – von Pfarrer Andras Pal konfirmiert wurden, über den Waldgottesdienst, aber auch über Arbeiten, die an der Kirche mit den erforderliche Anschaffungen gemacht wurden.

Aus dem Bericht über das 14. HOG Treffen der Nußbächer, erfahren diejenigen, die nicht dabei sein konnten, über den Verlauf des Treffens. Auch ist  der Gruß des Bischofs der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien, Reinhart Guib, an die Nußbächer zu diesem Anlass nachzulesen. Nachbarvater Harald Zelgy bezieht sich in seinem dabei vorgelegten Bericht auf das Gemeinschaftsleben, die Beziehungen zur Kirchen- aber auch politischen Gemeinde in der Heimat, zur der Regionalgruppe Burzenland der HOGs und zum Verband der Siebenbürger Sachsen. Ansprechend sind die Erinnerungen an Nußbach gezeichnet von Katharina Cloos-Szöllösy, jene von Christian Zelgy bezüglich des Nußbächer Männergesangvereins als Dokumentation.

„Petersberger Nachrichten“
(Jahrgang 26, Nr. 26, Dezember 2013)

Nach einleitenden Worten von Klaus Nösner zu Weihnachten, wird die Einladung von der Petersberger Nachbarschaft in Deutschland zum 12. „Großen Petersberger Treffen“ ausgesprochen, das am 17. – 18. Mai 2014 in Friedrichroda stattfindet. Außer der Mitgliederversammlung und den Wahlen des HOG-Vorstandes umfasst dieses auch ein reiches Kulturprogramm und Unterhaltung für die Teilnehmer aller Alterskategorien. Aufschlussreich ist die Ansprache  von Ilse Abraham anlässlich  der 25-jährigen Feier des Petersberger Chores. Informativ sind auch die gut illustrierten Berichte  von der Teilnahme am Heimattag in Dinkelsbühl und an dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ im Vorjahr.

Pfarrer Dr. Peter Klein bietet ausführliche Berichte aus dem Heimort Petersberg bezüglich der Orgelrestaurierung, der Renovierung der Totenkammer am Friedhof, der Veranstaltung mehreren Gemeindefeste, Begegnungen, Ausfahrten beispielsweise zur Kulturwoche Haferland im Repser Gebiet. In einem weiteren Beitrag bezieht er sich auf die geplante Renovierung der Kirchenburg von Petersberg, auf die bisherigen bürokratischen Hürden, die überwunden werden mussten. Beide Beiträge werden durch eine gute, ergänzende Illustration erweitert. Ergänzt wird diese Ausgabe der „Petersberger Nachrichten“, deren Redakteur Otto Fiddes diese fast 70 Seiten starke Ausgabe inhaltlich vielseitig gestaltete, auch mit den Familiennachrichten. Informiert werden die Petersberger bezüglich der Tagung des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften, die in Bad Kissingen stattfand, der vorausgegangenen Arbeitstagung der Vertreter der Burzenländer Heimatortsgemeinschaften, die in Crailsheim stattgefunden hat. Ergreifend ist ein von Astrid Mieskes eingesandter Brief ihres Onkels aus der Russlanddeportation.

(Fortsetzung folgt)

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