„Gemütliche Stunden“ in der Aula des Johannes-Honterus-Lyzeums

Der Bunte Abend des Deutschen Demokratischen Forums im Kreis Kronstadt

Donnerstag, 05. Juni 2014

Die Moderation der Veranstaltung machten zweisprachig Edith Kraus und Manfred Copony. Manfred Copony überbrückte auch die kurzen Pausen zwischen den Auftritten mit humoristischen Einlagen.

Die vereinten Kirchenchöre Heldsdorf & Zeiden unter der Leitung von Klaus Dieter Untch traten mit siebenbürgisch-sächsischen Volksliedern auf: De Astern blän insem äm Gärtchen; Angderm Lirber saß ech ist; Der Kukuk af de Wegde saß.

Die Kinder-Tanzgruppe der Honterusschule bei ihrem zweiten großen Auftritt nach ihrem Debüt von 2013 zeigte schon bedeutend mehr Können unter der Leitung von Adriana Dimitriu.

Der Bachchor Kronstadt, geleitet von Steffen Schlandt, trug drei Stücke vor, darunter eines, das von Johannes Honterus als Hilfe für das Lernen von Latein verwendet wurde: „Felix nimum“ aus den „Odae cum harmoniis“.

Das Folkloreensemble „Korona“ zeigte sich wieder einmal von seiner besten Seite mit Ländlern und einer Polka.

Klaus Dieter Untch trat auch als Leiter der Zeidner Flötengruppe mit drei Renaissance-Tänzen auf.

„Musik in der Familie Lassel“ war der Anlass für die Sopranistin Cristina Radu und Steffen Schlandt (Klavier) drei Stücke aus dem Nachlass der Kronstädter Musikerfamilie dem Publikum vorzustellen.

Christiane Neubert (Leitung) und der „Große Singkreis Fogarasch“ schafften fehlerfrei eine große Hürde: Supercalifragelisticexpialigetisch, frei nach dem Song aus „Mary Poppins“ mit Gitarrenbegleitung.

Die Zeidner Tanzgruppe unter der Leitung von Christine Vlădărean und Mihai Bârlea traten mit zwei Ländlern und einer Polka auf.

Die Burzenländer Blaskapelle dirigiert von Vasile Glăvan schloss den Abend ab.

Ein voller Saal dankte mit reichlichem Applaus den Chören, Interpreten und Tanzgruppen.
Fotos: Hans Butmaloiu

Der „Bunte Abend“, eine Veranstaltung für welche viel ungesehene Arbeit in Vorfeld geleistet wird, musste dieses Jahr kurzfristig von seinem gewohnten Standort – der Weberbastei – in die Aula des Honteruslyzeums verlegt werden, was sich letztendlich als günstig erwies. In dem geräumigen Saal hatten vielleicht nicht alle Zuschauer den besten Blickwinkel und auch dem Ton fehlte etwas von der Klangfülle in dem  Basteihof, doch die größere Nähe und die gute Ausleuchtung machten solche Kleinigkeiten unbemerkt. Vor einem wirklich bis in die letzte Ecke besetzten Saal wirkten die kurzen Einlagen mit Offenem Singen, geleitet von Steffen Schlandt, zwischen den Auftritten der Chöre, Gesang- und Tanzgruppen wohl besser als im Freien. Damit ist insbesondere die Einlage der verschiedenen Trommlermärsche gemeint, die an verschiedenen Standorten in der Inneren Stadt von der Garde gespielt wurden, ebenso aber auch der Auftritt der Sopranistin Cristina Radu, mit Klavierbegleitung ebenfalls von Steffen Schlandt.

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