Genaues Umzugsdatum noch unbekannt

Dienststellen des Rathauses ziehen ins Gewerkschaftskulturhaus

Donnerstag, 16. März 2017

Reschitza - Das genaue Datum des Umzugs  wurde noch nicht festgelegt, aber der Vorgang steht fest: mehrere Dienststellen des Rathauses Reschitza werden aus dem Gebäude der Romtelecom an der Libertăţii-Straße aus- und im Gewerkschaftskulturhaus einziehen. Die Vorbereitungsarbeiten dafür laufen auf Hochtouren, das Gewerkschaftskulturhaus selber hat sich bereits intern umorganisiert und die Räumlichkeiten freigegeben, die ans Rathaus vermietet werden (zu einer viel geringeren Miete als die nonchalant vom früheren Bürgermeister Mihai Stepanescu – PSD – akzeptierten Zehntausenden von Euro). Im Rathaus Reschitza gibt es mehr als 800 Angestellte, die praktisch mit ihren Büros/Dienststellen über die gesamte Stadt verstreut sind. Bürgermeister Ioan Popa (PNL), der seit Amtsübernahme vor rund acht Monaten an den Plänen zur Verschlankung der Rathausstrukturen arbeitet (implizit an der Verringerung der Ausgaben – „seit acht Monaten arbeite ich an der Abzahlung der neun Millionen Euro Zahlungsausstände, die ich von meinen Vorgängern übernehmen musste für vertragsmäßig der Stadt Geleistetes, um dann endlich mit dem Geld der Stadt aufbauen zu können“, erklärte er jüngst – will im Rahmen der Sparmaßnahmen auch die Chance der Übersiedlung gewisser städtischer Dienstleistungen ins viel günstigere Gewerkschaftskulturhaus nutzen.

Die Dienststellen für Bevölkerungsübersicht, die Sozialdienste und die Verwaltung von EU-Mitteln sollen noch in diesem Frühjahr umziehen. Vor dem Umzug ins Romtelecom-Gebäude war die Öffentliche Kommunitäre Lokale Dienststelle für Personenübersicht (eigentlich das Ausweis- und Passamt, sowie die Dienststelle, von wo man Bestätigungen seines juristischen Status einholen kann, bei der Polizei untergebracht, später in einem ehemaligen Jugendheim. Im Romtelecom-Gebäude funktionierten die drei Dienststellen seit 2012. Bezüglich des Einwohnermeldeamt versorgt Reschitza auch alle Gemeinden, die es günstiger finden, keine eigenen Angestellten dafür zu bezahlen: Weidenthal/Wolfsberg, Kraschowa, Dognatschka, Ezeriş, Fârliug, Goruia, Lupak, Târnova, Franzdorf und Zorlenţu Mare.

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