Geplante Massenentlassungen: Ponta pfeift Vosganian zurück

Sozialschutzprojekt hatte marode Staatsunternehmen visiert

Samstag, 02. März 2013

Bukarest (ADZ) - Premier Victor Ponta hat am Donnerstag Wirtschaftsminister Varujan Vosganian in seine Schranken verwiesen, nachdem dieser einen Erlassentwurf über den Sozialschutz freizustellender Mitarbeiter in maroden Staatsunternehmen auf der Webseite seines Ressorts veröffentlichen ließ.

Im Entwurf wurden insgesamt 16 staatliche Unternehmen, hauptsächlich aus dem Energiebereich, aufgezählt, bei denen im Zeitraum 2013-2018 Personalkürzungen anstehen sollten – u.a. die nationale Steinkohlegesellschaft Petro{ani, die Energiekomplexe Hunedoara und Oltenia, die Stromversorger Electrica und Transelectrica sowie die nationalen Kupfer-, Gold- und Eisengesellschaften.

Nach dem prompt einsetzenden Medienwirbel über anstehende Massenentlassungen im Staatssektor beeilte sich Ponta, derartige Pläne zu dementieren: Es gebe keine Regierungsstrategie in diesem Sinn, der Entwurf habe lediglich die Verlängerung von Sozialschutzmaßnahmen visiert, wie sie in einem Erlass aus dem Jahr 2006 vorgesehen worden waren, so Ponta vor Journalisten. Wenig später forderte der Premier den Wirtschaftsminister auf, besagten Entwurf von der Webseite seines Ressorts zu entfernen, was auch umgehend geschah. Es ist nicht zum ersten Mal, dass Vosganian beim Regierungschef aneckt: Vor wenigen Wochen hatte der Liberale die gekappten Kompetenzen seines Ressorts bemängelt. Ponta konterte sofort: Wem die Lage nicht passe, stehe es frei zu gehen.

Kommentare zu diesem Artikel

Manfred, 03.03 2013, 23:21
Norbert!Mit Schwachsinnigkeit kennen Sie sich ja bestens aus,Ihre selbstdarstellerischen Berichte beweisen es ständig.In welche Klinik gehen Sie für die nächsten Tage?
Norbert, 03.03 2013, 19:40
Herr Rudi eine kleine Bitte an sie! Ich bin jetzt mal eine Woche nicht in diesem Forum unterwegs.Halten sie die Sraffas und Helmuts in Schach,ansonsten könnten sich ein Virus entwickeln der sich leicht auf das ganze Land Rumänien weiter verteilt. Und dann zur Schwachsinnigkeit führt.Dann kriegt niemand mehr dieses Land in die Spur. Da ich ihre Statements ja lese und verstehe. Haben sie das richtige Antischwachsinngegenmittel.
Norbert, 03.03 2013, 19:34
Herr Helmut .Bitte nicht Rumänien das zukünftige Romaland und Und Deutschland n einem Satz schreiben.Das tut ja den Ohren und Fusspilz weh.
Norbert, 03.03 2013, 17:51
Herr Ottmar ! Sie schreiben die Entlassungen müssen sozialveträglich sein.Dieses Forum behandelt Themen aus Rumänien.Bevor ich selbständig wurde,arbeitete ich bei der Firma Opel im Entwicklungszentrum.Im Jahr 1999 wurden 3000 Mitarbeiter angeboten darunter befand auch ich mich.Mit einer Summe (gleich Abfindung) die Firma zu verlassen. Die Summe setzte sich aus Anzahl der Jahre multipliziert mit dem Gelhalt zusammen.Dieses passte für mich wie die Faust aufs Auge. Mit diesem Geld machte ich mich selbständig ,und bin seit dieser Zeit
Im Discotheken und Veranstaltungsbereich tätig.Dieses finde ich sozialverträglich. Jetzt sprechen wir mal real.Sagen sie den Leuten hier mal glaubwürdig.Wie dieses in Rumänien bei Staatsbetrieben (unrentablen).
Von einem Staat der selbst kein Geld hat geleistet wird.Woher nimmt er das Geld. Und wieviel ist dies.Damit ein rumänien Laie wie ich, glaubwürdig erzählt bekommt, was
ein rumänischer Staat A erstmal unter sozialverträglich versteht. Und wenn er es versteht.Woher er dieses Geld nimmt. Ich glaube da sind alle in diesem Forum gespannt. Besonders weil es ja sehr sehr viele Staatsbetriebe betrifft.
Nach meiner Meinung ,werden ausländische Investoren.Die Objekte auf ihren Wertestand begutachten . Zweitens auf die investitionen die sie tätigen müssen. Und drittens das ist der wichtigste. Punkt ob sie
eher das Geld in China Indien oder wo anders auf der Welt investieren.Ich glaube es ist sehr schwer diese Objekte für einen guten Preis zu verkaufen, um dann freiwerdende Mitarbeiter SOZIALVERTRÄGLICH freizustellen. Abe geben sie doch mal ihre realen infos über die großen finaziellen Möglichkeiten dieser Objekte an.Ich glaube da ist fast nix drin.Das wird leider so kommen wie ich es geschrieben habe
Helmut, 03.03 2013, 16:42
@Herbert.....so etwas schreibt eben nur eine Laie wie Sie einer sind. Über die Unfähigkeit von HerrnVosganian und Frau Grapini wurde schon genug geschrieben.Ob die Steuereinnahmen in Rumänien zielführend für die jeweils notwendigen Projekte verwendet werden,wird immer eine Streitfrage bleiben.Mit solchenVorwürfen müssen sich auch Frau Merkel und alle Regierungen der Welt herumschlagen.Was dem einen richtig erscheint,lehnt der andere ab.
Rudi, 03.03 2013, 10:20
Der Personalabbau, sollte mit diesem Minister begonnen werden, denn dieses Arschloch ist inkompetent, und total fehl am Platze!! Der hat ja keine Ahnung, und davon noch sehr viel!!!
Ottmar, 03.03 2013, 00:39
Hallio Herbert,
da muss ich Helmut recht geben: DER PERSONALABBAU MUSS SOZIALVERTRAEGLICH GESTALTET WERDEN!!!! Aber er muss Erfolgen !!!!!!!!!!
Und nicht erst 2023 wenn alle pleite sind.
Siehe Erfolgsmodell Petrom. Personalabbau sozialvertraeglich 30 000 Leute sind seit 2007 abgebaut worden (Es fehlen immer noch 12000) und Wert von Petrom ist fuer Rumaenien trotz nur mehr 35% Beteiligung weit grösser als 2003 als Petrom zu 100 % im Besitz des Rumänischen Staates war
Herbert, 02.03 2013, 22:03
Helmut - Herr Vosganian hat das einzig richtige gemacht. Es gibt in Rumänien viel zu viele Staatsbedienstete, die die ganzen Steuereinnahmen auffressen. Dort wo wirklich Geld benötigt wird (siehe z.B. Bericht über Ärzte weiter unter) ist es dadurch nicht vorhanden.
Die Steuereinnahmen werden in Rumänien vollkommen verkehrt eingesetzt!
Helmut, 02.03 2013, 21:20
@Norbert.....wenn Rumänien Deinen geistreichen Ratschlägen folgen würde,wäre es bald am Ende.Das Minister Vosganian seiner Aufagbe als Minister nicht gewachsen ist,habe ich bereits vor einiger Zeit bemängelt(siehe Archiv).Es ist aber nicht nur er, sondern auch seine Ministerin delegat(auch zuständig für Tourismus) Frau GRAPINI Maria, welche für eine ständiges Chaos innerhalb dieses Ministeriums sorgen.Solche Personen bringen auf Grund ihrer geringen Fachkenntnise und charakterlichen Schwächen ganze Wirtschaftszweige in Unruhe.Herr Ponta hat eine richtige Feststellung getroffen.Was die Staatbetriebe betrifft, besteht natürlich die Notwendigkeit einer Umstruktuierung,diese kann aber nur in echter Zusammenarbeit zwischen den Betroffenen(Leitung,Arbeiter ,Angestellte) und der Politik erfolgen.Nur unqualifizierte Entwürfe zu veröffentlichen zeigt von Schwachsinn.
Norbert, 02.03 2013, 18:49
Dies wird zwangsläufig kommen. Die Auflagen der EU sind ,wenn Rumänien Geld will. Staatsbetriebe zu privatiesieren.Dementsprechend ist es fast immer so,das dort weniger Leute gebraucht werden. DieStaatsbetriebe von Rumänien! Na !den Zustand kennt ja selbst ein Blinder..Rumänen sollen meinem gut gemeinten Rat folgen, sich der Situation die jetzt in Bulgarien beginnt an zufreunden. Das wird die Realität sein.

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