Gericht stoppt Betriebsauflösung von HexiPharma

Mittwoch, 18. Mai 2016

Bukarest (ADZ) - Die Generalstaatsanwaltschaft hat die vom umstrittenen Biozid-Vertreiber HexiPharma beantragte Betriebsauflösung vorerst stoppen können. Ein hauptstädtisches Bezirksgericht gab dem einschlägigen Antrag der Generalstaatsanwaltschaft am Montag statt – das im Mittelpunkt des Skandals um gepanschte Desinfektionsmittel stehende Unternehmen darf nun vorerst bzw. in den kommenden beiden Monaten weder seine Produkte umsetzen noch sich auflösen oder seine Aktiva veräußern. Das Landgericht Bukarest sollte indes am Dienstag über einen Insolvenzantrag des schwer in die Bredouille geratenen Unternehmens befinden – für die HexiPharma-Leitung offenbar nur ein erster Schritt in Richtung Bankrottantrag.

Kommentare zu diesem Artikel

Sraffa, 18.05 2016, 14:21
Vermutlich hat es der Rumänische Staat bisher versäumt Gesetze zu verabschieden, mit denen der Fiskus und die Sozialversicherung privilegierte Gläubiger im Fall einer Insolvenz sind. Der alte Eigentümer versucht nämlich noch möglichst viel Geld über Zypern aus der Insolvenz zu ziehen un die andeen Glübiger zu benachteiligen

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