Geschichte aber auch Herausforderungen der Zukunft

Jahrbuch 2012/2013 des Johannes Honterus-Lyzeums liegt auf

Samstag, 01. Februar 2014

Seit dem Jahr 2000 seitdem das Jahrbuch des Honterus-Lyzeums regelmäßig erscheint, hat dieses sowohl als Inhalt als auch Konzept mehrere Phasen durchgemacht, die dieses heute zu einem wichtigen Dokument dieser jahrhundertealten Lehranstalt gemacht haben. Seit Kurzem liegt nun die neueste Ausgabe auf die sich auf das Schuljahr 2012/2013 bezieht und dieses von allen Standpunkten her widerspiegelt. Auch was die Seitenzahl betrifft, wird diese Ausgabe des Jahrbuchs von keinem anderen der bisher erschienenen übertroffen, mit Ausnahme des vorjährigen, das ebenfalls 176 Seiten umfasst.

Von Schülern und Lehrern verfasst, bleibt jedes Jahrbuch nicht nur ein Dokument der Schulgeschichte für die Zukunft, sondern auch eine bleibende Erinnerung für die Absolventen dieser namhaften Schule. Ausschlaggebend dabei ist, wie Schuldirektor Prof. Helmuth Wagner, in seinem Grußwort zu Schulbeginn betonte, dass die Schule  die Erwartungen und Wünsche der Schüler erfüllt, den von der Gesellschaft und der Zukunft gestellten Anforderungen entspricht. Den wichtigsten Beitrag dazu erbringen Schulleitung und das Lehrerkollektiv, die das Möglichste tun, um die Schüler in diesem Sinne auszubilden und für das Leben zu formen.       

 Zum Großteil gelingt das auch. Betrachtet man allein die Listen mit den Hochschulen im In- und Ausland (Bukarest, Klausenburg, Neumarkt, Temeswar, Wien,   Berlin, Heidelberg, München, Southampton u.a.) an denen die ehemaligen Honterianer ihr Studium fortsetzen, so spricht das auch für die da erhaltene Ausbildung.

Eröffnet wird auch diese Ausgabe des Jahrbuchs mit dem einleitenden Wort des Schuldirektors, seiner Grußansprache zu Schulanfang. Folgerichtig endet es mit der Verabschiedung der Absolventen. Wie schon gewohnt, wird der historische Teil des Jahrbuchs, bezogen auf die Geschichte der Schule,  dieses Mal für die Zeitspanne  1641 – 1650, vom Historiker Gernot Nussbächer, selbst ein ehemaliger Honterianer, geboten. Anschließend bietet er eine Übersicht der Daten zur Geschichte der Schule. Ergänzt werden diese mit Namen einiger bedeutender Persönlichkeiten, die an dieser Schule gelernt haben, sowie die Übersicht aller bisherigen Rektoren der Schule. Es folgen die organisatorischen Daten bezüglich des verflossenen Schuljahres, wie Gliederung des Schuljahres, Planung des Unterrichtes für die Unterstufe, Gymnasial- und Mittelschulunterricht, Vorschläge der Wahlgegenstände, Zusammensetzung der Abteilungen und Kommissionen.

Aufschlussreich und informativ sind die Berichte sowie die reiche gebotene Illustration über die Beteiligung an verschiedenen außerschulischen Wettbewerben, an Fach- oder Sportolympiaden der Schüler. Einblick erhält man auch in außerschulische Aktivitäten wie die der ImPuls-Theatergruppe, die musikalische Tätigkeit, Ausflüge u.a. in die Hauptstadt, Besuche im Forschungs- und Entwicklungszentrum der Transilvania-Universität oder in der Firma Premium Aerotec, die wichtig für die Berufsorientierung der Schüler sind. Informiert wird man über die  Austausche mit den Partnerschulen aus Deutschland, mit Schülern des „Hans und Sophie Scholl“-Gymnasiums aus Ulm, des  Edith-Stein-Gymnasiums Bretten oder der Schulanstalt aus Wiesbaden, wobei im Fall der letzteren Schuldirektor Wagner einen ansprechenden Fotobericht bietet.

Wichtig sind die Informationen bezogen auf das Deutsche Sprachdiplom. Nicht unerwähnt bleiben das Honterusfest, der Oster- bzw. Weihnachtsbasar, eine in Bildern gebotenen Chronik des Schuljahres. Die zahlreichen abgebildeten Diplome, die bei verschiedenen Wettbewerben von Schülern der Honterusschule erhalten wurden, Porträts von Schülern, Eindrücke vom „Bobocen“-Ball, die Fotos der einzelnen Klassenzüge mit den jeweiligen Klassenlehrern ergänzen ein zusammenfassendes und aufschlussreiches zweisprachiges  Jahrbuch. Nicht unerwähnt bleiben sollte die von Deutschlehrerin Sabine Morres durchgeführte Korrektur, die gute Druckqualität  gesichert von SG Print Weidenbach sowie das Layout und die Foto-Wiedergabe die HACO International gesichert hat. Ein Sammelband somit, der dank auch des Konzeptes des Schulleiters, die neue Serie der Jahrbücher der Honterusschule auf willkommene Weise ergänzt.

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