Gespräche über neue Mehrheit gehen auf Hochtouren weiter

Ponta: Bin bereit, die PNL wie schon Băsescu zu bekämpfen

Dienstag, 03. März 2015

Bukarest (ADZ) – PNL-Ko-Präsident Vasile Blaga hat am Samstag nach der Vorstellung des alternativen Regierungsprogramms der Liberalen aufgezeigt, dass die Verhandlungen mit den restlichen Parlamentsparteien bezüglich einer neuer Mehrheit „ab sofort auf Hochtouren“ weitergehen. Einzige Ausnahme bilde die Regierungspartei PSD, mit der es nach wie vor „nichts zu bereden“ gebe, so Blaga.

Nach Angaben Blagas sind die Gespräche in puncto neuer Parlamentsmehrheit zwar schon längst angestoßen worden, doch könnten sie fortan aufgrund des bestehenden Regierungsprogramms viel konkreter ausfallen. Trotz der jüngsten Niederlagen der Opposition im Oberhaus schließen Politbeobachter einen potenziellen Erfolg des verhandlungsgewieften Vasile Blaga nicht aus, zumal die PNL außer ihrem Schattenpremier keine andere Postenbesetzungen bekanntgab – eine für die Gesprächspartner zweifellos attraktive Verhandlungsbasis.

Entsprechend kämpferisch gab sich Premier Victor Ponta: Er sei bereit, „die PNL wie  schon Băsescu zu bekämpfen“, was das Land brauche, sei „eine Regierung Rumäniens, nicht eine PNL- oder Johannis-Regierung“ – schließlich habe letzterer das Kabinett „ja nicht von daheim mitgebracht“, sagte Ponta am Sonntagabend in einem Fernsehgespräch. Politische Instabilität sei das letzte, was Rumänien brauche, daher sei es am besten, wenn die aktuelle Regierung im Amt bleibe, so der Premier.

Kommentare zu diesem Artikel

Hanns, 03.03 2015, 18:13
Blaga oder Ponta - beides sind Politiker, die der Vergangenheit angehören. Mit solchen Typen wird sich Rumänien NIE zum Besseren ändern. Neue Leute und frischen Wind bracht das Land!
Helmut, 03.03 2015, 12:46
Na ja,jetzt versuchts halt wieder die PNL/PDL-Truppe mit einer Einkaufstour und Jobversprechen, um so die parlamentarische Mehrheit zu erreichen.Sie können es halt nicht lassen.Da sich in dieser Formation schon einige füher einkaufte Volksvertreter befinden,glaubt man halt ,dass sich in anderen Parteien noch andere käuflichen Elemente befinden.Ein Skandal ist aber,dass hier die politischer Verluderung vom Staatspräsidenten voll unterstützt wird.Dies zeigt das Herr Ioannis nicht besser ist als Blaga und Co. Auch diese politischen Korruptionsversuche,werden erfolglos bleiben.Die derzeitige Regierungskoalition wird bis zum Ende der Wahlperiode das Land regieren.Damit müssen sich Ioannis,Blaga und Anhang abfinden.Dann werden die WählerInnen entscheiden wer die neue Regierung in unserem Land bilden wird. So ist eben die Demokratie.Alles andere ist Verfälschung des demokratischen Willen des Volkes,besonders der PolitikerInneneinkauf. Vielleicht haben Ioannis ,Blaga etc.in der Schule nicht gut aufgepasst.Hoffentlich werden sie das noch lernen.

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