Giseladorf: neue Mülllagerung eingeweiht

Weitere Investitionen für Müllentsorgungsanlage sind 2018 in Sicht

Dienstag, 30. Januar 2018

Die erste Ablagerungszelle der Mülldeponie wird endgültig geschlossen, nachdem eine zweite eröffnet wurde. Foto: Constantin Duma

Temeswar - Die Mülldeponie in Giseladorf/ Ghizela hat eine neue Einrichtung für Müllablagerung bekommen. In diesem Jahr sollen noch weitere Investitionen in die Luftfilterung getätigt werden. Die neue Mülllagerungseinheit in der Mülldeponie im Temescher Giseladorf wurde vergangenen Donnerstag teilweise in Betrieb genommen. Der Vorsitzende des Temescher Kreisrats, Călin Dobra, und dessen Stellvertreter Traian Stancu waren bei der Einweihung dabei. Zeitgleich mit der Eröffnung der zweiten Lagerstätte wurde die erste endgültig geschlossen.

Demnächst soll hier weiter investiert und für die Verringerung des Müllgeruchs in der Gegend neue Luftfilter angebracht werden, ließ dabei der Kreisratsvorsitzende Călin Dobra wissen, der selber aus der Nähe, aus Lugosch, stammt. Diese Investition soll rund 212.000 Euro kosten. Durch die neuen Filter sollen unangenehme Gerüche um 95 Prozent reduziert werden.

Die Einrichtung der neuen Einheit in der Mülldeponie in Giseladorf hat vor vier Monaten begonnen. Diese wurde vom österreichisch-deutschen Joint-Venture PORR CONSTRUCT SRL und von C&E Consulting und Engineering GmbH umgesetzt und betrug fast 15 Millionen Lei, einschließlich der Mehrwertsteuer. Die Arbeit wurde aus den Einkommen des Müllentsorgungsbetreibers RETIM bezahlt, der die Mülldeponie verwaltet.

Der Bau der Müllentsorgungsanlage in Giseladorf war Teil eines umweltschonenden Projektes. Der Bau der Anlage dauerte mehrere Jahre und, obwohl die Arbeiten bereits 2011 abgeschlossen wurden, wird erst seit Frühling 2012 dort Müll abgelagert. Das Projekt der Mülldeponie in Giseladorf wurde über den POS-Umweltfonds von der EU finanziert. Der Gesamtwert des Projektes belief sich auf fast 41 Millionen Euro, ausschließlich der Mehrwertsteuer. Der Zuschuss des Temescher Kreisrates betrug sechs Millionen Euro.

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